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Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

Last post 04-22-2019, 4:47 by ArmbrustS. 18 replies.
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  •  03-13-2019, 11:13 781612

    Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Das es jüngst immer wieder Aussagen gab, die HW Beschleunigung brächte nichts, möchte ich hier die Tests eines seriösen Users aufzeigen, der eine erhebliche Zeitverkürzung diagnostizierte.

    Bitte dabei auch beachten, dass im BIOS die richtigen Einstellungen vorgenommen werden.:

     

    Vor kurzem habe ich einen brandneuen PC entwickelt, der auf einigen High-End-Komponenten basiert.

    Mein Setup:

    CPU: Intel Core i7-8700K (3,7 GHz, bis zu 4,7 GHz), 6 Kerne, 14 nm, UHD Graphics 630, letzter Intel-Treiber installiert
    Motherboard: ASUS Prime Z370-A
    Grafikkarte: Asus DUAL-GTX1060-O6G, 6 GB GDDR5, übertaktet mit 1809 MHz anstelle von 1594 MHz, letzter installierter Nvidia-Treiber
    RAM: 2 x 8 GB Corsair DDR5 3200 MHz
    Betriebssystem: Windows10 64 Bits


    Ich habe ein 10 Minuten langes Video in PS21.2 verwendet. Bei diesem Video handelt es sich um ein UHD 3840 x 2160 25p H264 mit 60 MB / s Material. Ich habe es mit der gleichen Auflösung, Bildrate und Bitrate exportiert.

    Export mit H.264:

        Hardwarebeschleunigung in Studio auf Intel eingestellt. Ausfuhrzeit: 4 m 19 s. Durchschnittliche CPU-Last: 50%. Durchschnittslast der Intel GPU: 80%
        Hardwarebeschleunigung in Studio auf CUDA eingestellt. Ausfuhrzeit: 5 m 34 s. Durchschnittliche CPU-Last: 24%. Durchschnittliche Last der Nvidia GPU: 45%
        Hardwarebeschleunigung in Studio auf Keine festgelegt. Ausfuhrzeit: 15 m 49 s. Durchschnittslast der CPU: 80%. Durchschnittliche Last der Nvidia GPU: 11%

    Export mit H.265:

        Hardwarebeschleunigung in Studio auf Intel eingestellt. Ausfuhrzeit: 4 m 36 s. Durchschnittliche CPU-Last: 48%. Durchschnittliche Last der Intel GPU: 62%
        Hardwarebeschleunigung in Studio auf CUDA eingestellt. Ausfuhrzeit: 5 m 10 s. Durchschnittliche CPU-Last: 27%. Durchschnittliche Last der Nvidia GPU: 58%
        Hardwarebeschleunigung in Studio auf Keine festgelegt. Ausfuhrzeit: 15 m 44 s. Durchschnittslast der CPU: 80%. Durchschnittliche Last der Nvidia GPU: 11%

    Die von der CPU gelesene maximale Frequenz betrug während dieser Tests 4,4 GHz.

    Diese Tests zeigen eindeutig, dass Studio die Hardware-Codierungsgeräte der diskreten Grafikkarte oder des Intel VGA in der CPU sehr effizient einsetzen kann. Es handelt sich um eine 2x-Echtzeit-Kodierung. In allen Fällen war die UHD-Grafik schneller als Nvidia.

    Der Unterschied zwischen oder ohne Hardwarebeschleunigung ist mehr als dreimal soviel!

    Anmerkung:, wie schon gesagt, musste ich die Intel VGA in meinem BIOS aktivieren. Sie wurde standardmäßig deaktiviert, da die diskrete Nvidia-Grafikkarte mit dem
    Motherboard verbunden ist. Und ich musste einen Monitor an einen der Videoanschlüsse des Motherboard anschließen.

     

  •  03-14-2019, 7:26 781644 in reply to 781612

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Danke für diese Testergebnisse!

    Da muss man sich doch ernsthaft fragen, wofür man eine diskrete Grafikkarte überhaupt braucht, zumindest solange man keine grafikintensiven Spiele spielt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, welchen Einfluss die Grafikkarte(n) auf die Darstellung der Timeline und das Hintergrundrendern hat (haben).

    Nachtrag: Hier noch der Link zum Original-Beitrag im englischsprachigen Forum.

  •  03-14-2019, 7:53 781647 in reply to 781644

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Was Steffen in seinem aus dem internationalen/US Forum übersetzten Beitrag unerwähnt lässt, ist, dass der Beitrag fast ein Jahr alt ist (April 2018).
  •  03-14-2019, 8:17 781649 in reply to 781644

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Ich glaube auch, dass für den Studiobetrieb die INTEL Grafik völlig ausreichend, wenn nicht oft sogar besser ist. Man denke nur an die H.265 Eigenschaften der HD 630.
    Daher habe ich meine NVidia GTX 660TI auch noch nicht ersetzt.

    Meiner Meinung nach soll auch die bessere Karte mit dem Hauptmonitor verbunden sein, falls man 2 Monitore hat. Dann sollte in Studio mit HW-Beschl.= INTEL gearbeitet werden. Die NVidia Karte hängt am 2. Monitor.

    In diesem Fall sehe ich CPU und HD630 bei TL-Betrieb, Rendern + Export immer ordentlich ausgelastet, während die GTX 660 immer bei 1% steht.

    Ich hoffe jetzt mal, dass der von mir zitierte Beitrag immer noch Gültigkeit hat Wink

     

  •  03-14-2019, 8:30 781652 in reply to 781612

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Da bisher die Meinung weitgehend vertreten war, "Hardwarebeschleunigung aus" sei die beste Einstellung, ist der aufgeführte Test für mich äußerst interessant, v.a. weil die Testmaschine praktisch 1:1 mit meinem Computer vergleichbar ist.

    Dass die aufwändige Testreihe schon ca. 1 Jahr alt ist, dürfte an ihrer grundsätzlichen Aussage eigentlich nichts ändern (oder was willst du damit andeuten, Ingolf?).

  •  03-14-2019, 9:31 781660 in reply to 781652

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    reha11:

    ... (oder was willst du damit andeuten, Ingolf?).

    Dass wir heute vorwiegend mit Studio 22.x arbeiten
  •  03-14-2019, 9:53 781667 in reply to 781612

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    ArmbrustS:

    Anmerkung:, wie schon gesagt, musste ich die Intel VGA in meinem BIOS aktivieren. Sie wurde standardmäßig deaktiviert, da die diskrete Nvidia-Grafikkarte mit dem Motherboard verbunden ist. Und ich musste einen Monitor an einen der Videoanschlüsse des Motherboard anschließen. 

    Und danach ist es doch auch nicht einfach damit getan, die Hardwarebeschleunigung nur ein- oder auszuschalten.

  •  03-14-2019, 11:25 781680 in reply to 781667

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Fragen über Fragen!

    @Ingolf: heißt das deiner Meinung nach, dass mit PS 22 grundsätzlich andere Ergebnisse des obigen Tests zu erwarten wären, außer dass die Bearbeitung vielleicht noch ein bisschen schneller erfolgen würde?

    @Heinz: was meinst du damit? Man kann "aus", "Intel" oder "Cuda" wählen, je nach GraKa, aber sonst?

  •  03-14-2019, 14:45 781703 in reply to 781680

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    reha11:

    @Heinz: was meinst du damit? Man kann "aus", "Intel" oder "Cuda" wählen, je nach GraKa, aber sonst?

    Reiner, hast du nicht den Nachsatz des Beitrages gelesen?

    Ich habe ihn doch extra noch mal zitiert.

  •  03-15-2019, 6:28 781734 in reply to 781703

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Steffen, auf welcher HD bzw. SSd oder M.2 ist Dein Betriebssystem für oben angeführten Test installiert? 

    Wo liegt die Originaldatei?

    Wie war die Auslastung der GPU bei den verschiedenen Versuchen?

    Wie ich schon vor einiger Zeit hier schrieb, habe ich die kürzesten Renderzeiten , nachdem ich Windows auf der M.2 installiert hatte. Windows auf einer über Sata6 angebundenen SSD brachte nicht diesen Erfolg.

    Leider kann ich deinen Test nicht nachvollziehen, da ich immer noch bei St.20.6 bin und das kann leider nicht 4k. 

    Gruß Asgard 

  •  03-15-2019, 11:22 781765 in reply to 781734

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Asgard Di:

    Steffen, auf welcher HD bzw. SSd oder M.2 ist Dein Betriebssystem für oben angeführten Test installiert? 

    Wo liegt die Originaldatei?

    Wie war die Auslastung der GPU bei den verschiedenen Versuchen?

    Bitte beachte:

    • die ausführlichen Tests stammen nicht von mir sondern einem anderen User (wie schon berichtet)
    • meine späteren kurzen Aussagen stammen aus einem Kurztest ohne große Verifizierung. Dabei schwankte die Auslastung der CPU/GPU ziemlich je nach Aktivität.

    Grundsätzlich ist mein OS auf SSD 1. Auf einer geschenkten SSD 2  habe ich jetzt die aktuellen Video-Projekte mit allen Daten. Das hat schon was gebracht.

    Interessant ist evtl. auch, dass die Vorschauqualität Ausbalanciert statt Beste bei mir zu einer starken Verbesserung der Renderzeit  führte. Ich opfere dafür aber die Möglichkeiten meiner zwei 4K Monitore, da dann nicht mehr so brilliant anzeigen Wink
     

  •  03-15-2019, 12:51 781774 in reply to 781765

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    ArmbrustS:

    Interessant ist evtl. auch, dass die Vorschauqualität Ausbalanciert statt Beste bei mir zu einer starken Verbesserung der Renderzeit  führte.

    Soweit ich mich erinnere verlangt das MV2 Plugin aber nach "Beste Qualität".

    Gruß, Herbert

  •  03-16-2019, 4:33 781812 in reply to 781774

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Danny 28:
    ArmbrustS:

    Interessant ist evtl. auch, dass die Vorschauqualität Ausbalanciert statt Beste bei mir zu einer starken Verbesserung der Renderzeit  führte.

    Soweit ich mich erinnere verlangt das MV2 Plugin aber nach "Beste Qualität".

    Gruß, Herbert

    gute Erinnerung, gilt aber nicht mehr. Wink Sonst hätt ich das nicht geschrieben. Ich teste aber nur noch mit S22.

  •  04-20-2019, 12:19 784045 in reply to 781812

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Heute habe ich einen Film in 4 K in Studio 22.2 Ult. ohne HW Beschl. getestet:

     Allgemein
    ID                                       : 1 (0x1)
    Vollständiger Name                       : D:\Projekte\2018 test mazda mx 5 rf.movie.mts
    Format                                   : BDAV
    Format/Info                              : Blu-ray Video
    Dateigröße                               : 7,39 GiB
    Dauer                                    : 16 min 11s
    Modus der Gesamtbitrate                  : variabel
    Gesamte Bitrate                          : 65,3 Mb/s
    maximale Gesamtbitrate                   : 93,1 Mb/s

    Video
    ID                                       : 4113 (0x1011)
    Menü-ID                                  : 1 (0x1)
    Format                                   : AVC
    Format/Info                              : Advanced Video Codec
    Format-Profil                            : High@L5.2
    Format-Einstellungen                     : CABAC / 2 Ref Frames
    Format-Einstellungen für CABAC           : Ja
    Format-Einstellungen für RefFrames       : 2 frames
    Codec-ID                                 : 27
    Dauer                                    : 16 min 12s
    Bitraten-Modus                           : variabel
    Bitrate                                  : 62,6 Mb/s
    maximale Bitrate                         : 65,5 Mb/s
    Breite                                   : 3 840 Pixel
    Höhe                                     : 2 160 Pixel
    Bildseitenverhältnis                     : 16:9
    Bildwiederholungsrate                    : 50,000 FPS
    ColorSpace                               : YUV
    ChromaSubsampling/String                 : 4:2:0
    BitDepth/String                          : 8 bits
    Scantyp                                  : progressiv
    Bits/(Pixel*Frame)                       : 0.151
    Stream-Größe                             : 7,08 GiB (96%)

    Audio
    ID                                       : 4352 (0x1100)
    Menü-ID                                  : 1 (0x1)
    Format                                   : AC-3
    Format/Info                              : Audio Coding 3
    Format_Commercial_IfAny                  : Dolby Digital
    Codec-ID                                 : 129
    Dauer                                    : 16 min 11s
    Bitraten-Modus                           : konstant
    Bitrate                                  : 192 kb/s
    Kanäle                                   : 2 Kanäle
    Channel layout                           : L R
    Samplingrate                             : 48,0 kHz
    Bildwiederholungsrate                    : 31,250 FPS (1536 SPF)
    BitDepth/String                          : 16 bits
    Stream-Größe                             : 22,2 MiB (0%)
    ServiceKind/String                       : Complete Main

    Evtl. interessiert das jemand. Exportdauer 20 Min. Siehe Graka Nutzung.

    Gruß Juergen 


  •  04-20-2019, 14:13 784047 in reply to 784045

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Was mich erstaunt sind 71% Nutzung des UHD 630 Grafikprozessors obwohl HW Beschleunigung Aus geschaltet ist.

    Ich kann das auch bald vergleichen. Heute ist meine GTX 1060 TI OC eingetroffen.

    Mit der wird mein - professionelles und trotzdem kostenfreie - Zweit-NLE sicherlich noch besser laufen Smile Es könnte dann zu meinem Erst-NLE werden.

  •  04-21-2019, 0:22 784051 in reply to 784047

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Kann ich verstehen, mich stört nur Englisch als GUI Oberflächensprache.
  •  04-21-2019, 6:25 784054 in reply to 784051

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Attachment: 22.2_Export_Cuda.jpg

    Jetzt habe ich mal einen Exportversuch mit HW-Beschl. = Cuda unternommen.

    Projekt 1920x1080/50p, Export wie Projekt.

    Bisher hat mein Rechner etwa in Realzeit gerendert, jetzt hat er das 9 Minuten Projekt in 4 Minuten ausgegeben.

    CPU und GPU Belastung siehe Screenshot.


  •  04-21-2019, 6:35 784055 in reply to 784054

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    Attachment: HD630_vs_GTX1060.jpg
    Und hier noch die techn. Daten der Grafikprozessoren. (ich schreibe bewusst nicht Grafikkarten, da die HD 630 ja keine Karte ist)
  •  04-22-2019, 4:47 784063 in reply to 784055

    AW: Beschleunigung des Exports durch Verwendung der Hardwarebeschleunigung

    In S22.2 hat sich ja die Art der HW-Bschleunigung geändert. Ich vermute hier noch einige Ungereimtheiten + habe folgende Tests gemacht:

    • Basis:
      • HW-Beschleunigung = INTEL im Studio Setup
      • Projekt + Export =1080p50
      • Export = 70 MBit/s
      • Codec = H.264

     

    Export 1: mts, HW-Beschleunigung =aus

    • CPU   = 80%
    • GPU   = 74%
    • NVidia= 0%
     MediaInfo: High @L4.2, 62,4 Mb/s, 417 MB, kein GOP
     

    Export 2: mts, HW-Beschleunigung =ein

    • CPU   = 45%
    • GPU   = 37%
    • NVidia= 99%

     MediaInfo: High @L5, 32,5 Mb/s, 217 MB, GOP = M2,N15

     

    Export 3: mp4, HW-Beschleunigung =nicht einstellbar !

    • CPU   = 80%
    • GPU   = 74%
    • NVidia= 0%
     
      MediaInfo: High @L4.2, 61,8 Mb/s, 398 MB, GOP = M2,N15
     
    Fazit
     
    • der Export im älteren mts Format weist Unregelmäßigkeiten auf
      • warum ist bei ausgeschalteter HW-Beschleunigung  die GPU bei 74%  ?
      • warum ist bei eingeschalteter HW-Beschleunigung die Datenrate und Dateigröße so gering + High@L5 vorhanden ?

    • der Export im mp4 Format erscheint besser ausgetestet
      • allerdings besteht keine Möglichkeit, hier die HW-BEschleunigung nochmal zu wählen. Offensichtlich gilt jetzt generell die im Setup eingetellte Wert. (bei mir = INTEL).

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