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Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

Last post 09-24-2012, 14:24 by gebi1. 11 replies.
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  •  09-22-2012, 10:13 551114

    Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Hallo Forum,

    gibt es eine einfache Möglichkeit (oder gar einen Effekt, Ausblendung) wie ich einen Kameraschwenk "abbremsen" und in ein Standbild überführen kann?

     

    Herzlichen Dank für einen Tipp

    CR

  •  09-22-2012, 10:52 551119 in reply to 551114

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Ich denke mal,

    das Abbremsen muß du bereits mit deiner Cam machen und das mit dem "Standbild" auch  (1-3 Sek. Standaufnahme > Schwenk > Standaufnahme 1-3 Sek). Doch das mit dem Standbild könnte mann noch mit einem "Schappschuss" der letzten Szene vom Clip ausbügeln.

  •  09-22-2012, 12:19 551130 in reply to 551119

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Äähhm, noch ein Vorschlag. Von der letzten Szene des  org. Clip ein Schnappschuss erstellen, am Ende anhängen, auf 2-3 Sek. strecken, über d. gesamte Länge ausblenden. Stick out tongue
  •  09-22-2012, 13:13 551137 in reply to 551130

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Schnappschuss am Ende ist klar. Aber ich müsste den Schwenk irgendwie "abbremsen", da dann jemand ins Bild läuft Angry Also den Film immer langsamer werden lassen bis er anhält (Standbild am Ende).
  •  09-23-2012, 6:49 551229 in reply to 551137

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Das würde mich auch interessieren. Wie kann man mitten in einem Clip die Geschwindigkeit kontinuierlich verändern? Normalerweise müsste das ja über Keyframes geschehen, die sind aber nur über die Effekte aufzurufen. Einen Effekt "Änderung der Geschwindigkeit" gibt es aber nicht, jedenfalls habe ich keinen gefunden. Konkret möchte ich einen Clip ab einer gewissen Stelle immer langsamer werden lassen bis zum Stillstand.

    Gruß, Herbert

  •  09-23-2012, 7:49 551233 in reply to 551229

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Die Funktion die Videogeschwindigkeit stufenlos verändern zu können (dynamic timewarp), bis hin zum Stillstand, ist in Studio leider nicht verfügbar. Sad

    Im US Forum wird diese Funktion auch stark vermisst.

  •  09-23-2012, 10:02 551252 in reply to 551233

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Dann sollten wir den Entwicklern zurufen: Let's do the time warp!
  •  09-23-2012, 11:43 551265 in reply to 551137

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    cr1970:
    Schnappschuss am Ende ist klar. Aber ich müsste den Schwenk irgendwie "abbremsen", da dann jemand ins Bild läuft Angry Also den Film immer langsamer werden lassen bis er anhält (Standbild am Ende).

    Das Beschleunigen in, oder Abbremsen aus einer Zeitraffersituation auf die "Normalgeschwindigkeit" kann ich mir ja noch gut Vorstellen. Dies wird ja auch häufig eingesetzt. Dabei werden dann ja nur immer mehr, oder weniger Frames ausgeblendet, bis die gewünschte- bzw. die Originalgeschwindigkeit erreicht ist.

    Wie soll aber ein abbremsen auf "Null" funktionieren? Um die Wiedergabe zu verlangsamen, müssen ja zusätzliche Frames eingefügt werden. Bei 10% der Originalgeschwindigkeit müssen schon 9 zusätzliche Frames zwischen zwei Originalframes durch mehrfache Interpolation geschaffen werden, wodurch sich die Wiedergabezeit halt verzehnfacht. Dies würde bedeuten, dass, wenn die Geschwindigkeit auf "Null" gehen soll, zwischen den beiden letzten Originalframes unendlich viele Frames eingefügt werden müssten. Mit anderen Worten, der Film würde nie enden.

    Ein weiteres Problem hierbei stellt die Aufnahmeunschärfe bei bewegten Bildern dar. Wenn hier, wie angesprochen ein Schwenk stattfindet, werden warscheinlich auch sogenannte "Wischbilder", also eine Mischung aus Vordergrund und Hintergrund, vorhanden sein, die bei der Verlangsamung sehr deutlich erkennbar werden und den optischen Eindruck doch erheblich stören.

  •  09-23-2012, 12:37 551271 in reply to 551265

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Hier im Forum wurde wiederholt über Schwenks geschrieben. Wir sind uns alle einig was zu beachten ist. Wenn ich diese Grundregeln mißachte, muss ich mit den Folgen leben. Also bitte - kein Formel-1-Start und keine brutale Notbremsung. Klar mag es Tools für Korrekturen geben ...  Zip it!

    @cr1970, du hast eine PN.

  •  09-23-2012, 12:38 551273 in reply to 551265

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    Diesen "Time-Wrap"-Effekt gab es in Liquid.

    Dort konnte man mit Hilfe von Keyframes sowohl lineare als auch dynamische Geschwindigkeitsveränderungen erstellen
    vorwärts/rückwärts, als Schleife, bis hin zum Schluss als Standbild.

    Die von gebi1 angesprochene Qualitätsverschlechterung gab es zwar je nach Bildinhalt, aber der Effekt machte das meist wieder wett.

    Gruß
    Gerhard

  •  09-24-2012, 12:20 551460 in reply to 551265

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    gebi1:
    Das Beschleunigen in, oder Abbremsen aus einer Zeitraffersituation auf die "Normalgeschwindigkeit" kann ich mir ja noch gut Vorstellen. Dies wird ja auch häufig eingesetzt. Dabei werden dann ja nur immer mehr, oder weniger Frames ausgeblendet, bis die gewünschte- bzw. die Originalgeschwindigkeit erreicht ist.

    Wie soll aber ein abbremsen auf "Null" funktionieren? Um die Wiedergabe zu verlangsamen, müssen ja zusätzliche Frames eingefügt werden. Bei 10% der Originalgeschwindigkeit müssen schon 9 zusätzliche Frames zwischen zwei Originalframes durch mehrfache Interpolation geschaffen werden, wodurch sich die Wiedergabezeit halt verzehnfacht. Dies würde bedeuten, dass, wenn die Geschwindigkeit auf "Null" gehen soll, zwischen den beiden letzten Originalframes unendlich viele Frames eingefügt werden müssten. Mit anderen Worten, der Film würde nie enden.

    Ein weiteres Problem hierbei stellt die Aufnahmeunschärfe bei bewegten Bildern dar. Wenn hier, wie angesprochen ein Schwenk stattfindet, werden warscheinlich auch sogenannte "Wischbilder", also eine Mischung aus Vordergrund und Hintergrund, vorhanden sein, die bei der Verlangsamung sehr deutlich erkennbar werden und den optischen Eindruck doch erheblich stören.

    Deiner Argumentation kann ich nur bedingt folgen (Frames Interpolation). Wenn die Geschwindigkeit auf Null ist, müssen ja pro Sekunde auch nur 30 Frames generiert werden und nicht unendlich viele Surprise Der Film hört dann nach diesen 30/60 Frames auf. Unendliche viele werden es dadurch nicht.

  •  09-24-2012, 14:24 551487 in reply to 551460

    AW: Wie Kameraschwenk vorher abbremsen und Übergang in Standbild

    cr1970:

    Deiner Argumentation kann ich nur bedingt folgen (Frames Interpolation). Wenn die Geschwindigkeit auf Null ist, müssen ja pro Sekunde auch nur 30 Frames generiert werden und nicht unendlich viele Surprise Der Film hört dann nach diesen 30/60 Frames auf. Unendliche viele werden es dadurch nicht.

    Wenn Du beim Standbild angekommen bist, hast Du Recht. Dieses wird dann nur noch (je nach Format) 25/50 bzw. 30/60 mal pro Sek. Standzeit kopiert, da ja keine Veränderung mehr stattfindet. Aber wenn Du die Wiedergabegeschwindigkeit des Films verlangsamen willst, geht das nur, indem zusätzliche Frames eingefügt werden (die dann natürlich mit der gleichen Anzahl von Bps. wiedergegeben werden, wodurch sich der Ablauf auf dem Bildschirm verlangsamt)! Sei es nun in der einfachen Variante, dass die Frames nur entsprechend oft wiederholt werden (was natürlich ruckelt), oder, bei "Flüssiger Bewegung", durch entsprechend mehrfache Interpolation, was erheblichen Rechenaufwand erfordert. Je langsamer der Ablauf auf dem Bildschirm werden soll, um so mehr Frames müssen halt eingefügt werden und umso länger dauert halt auch die Wiedergabe!!! Von daher ist ein kontinuierliches Abbremsen auf "Null" aus meiner Sicht nicht realistisch. Hier müsste aus einer realistischen Minimalgeschwindigkeit ins Standbild gewechselt werden (was aber auch einen zeitlichen Sprung bedeutet und je nach Bewegung in der Szene auch einen Ruckler darstellt), da ansonsten der Film nie enden würde.

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