Zu deinem Thema 2 Anmerkungen:
1. "Größere" Projekte bestehen bei mir grundsätzlich aus x kleineren Projekten - weil es ganau aus dem Grund auch ratsam ist nach der Bausteinmethode zu arbeiten. Ein "kleines" Projekt - sprich Baustein - hat eine maximale Länge von 10-15 Minuten. Der Baustein wird komplette bearbeitet und dann als avi/mpeg gerendert. Erst ganz zum Schluss zur DVD-Erstellung werden die Bausteine zum Gesamtprojekt zusammengefügt (gilt für DV- und für HDV-Projekte).
2. Klar ist es etwas diffizil in einem fertigen Projekt (auch in einem kleinen!) vorne etwas zu verändern. Das Hauptproblem sind da durchgängige Musikspuren, die ja des öfteren synchron zum Film angeordnet sind. Dafür habe ich mir eine spezielle Vorgehensweise angewöhnt:
Angenommen in der Musikspur liegt ein Stück von 3 Minuten, das am Ende genau mit einer Ausblendung des Videos ausklingt und zwischendrin im Takt zum Bildwechsel liegt. Das soll natürlich auch so bleiben, wenn ich vorne etwas kürze oder einfüge. Angenommen ich möchte nach Clip 10 auf der Videospur einen Clip 10a neu einfügen, dann mache ich auf der Musikspur einen Schnitt an einer Stelle, wo Kommentar oder Originalton steht, denn dort ist der Musikton ja eh gedämpft. Jetzt kürze ich einfach die Musik links und rechts um Clip 10. Jetzt füge ich Clip 10a ein. Dahinter verschiebt sich das gesamte Projekt (KEINE SPUREN SPERREN!) nach rechts. Jetzt ziehe ich den vorher gekürzten Musikton wieder unter dem Kommentar / Originalton links und rechts zusammen. Von dem Tonschnitt ist durch die Dämpfung nichts zu hören, und der Rest des Projekts ist so, wie es vorher war.