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Sinnvolle Studio 12 Installation

Last post 08-08-2008, 11:30 by sensus. 2 replies.
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  •  07-30-2008, 15:26 217211

    Sinnvolle Studio 12 Installation

    Hallo zusammen

     Habe bereits im Forum geschnüffelt ob schon jemand Tipps für eine "logische" und sinnvolle Studio Installation abgegeben hat. Bin (bis jetzt) nicht fündig geworden.

    Wie habt ihr euer Studio 12 installiert damit ihr nach Beendigung eines Projektes sämtliche Daten (ausser dem Film Rohmaterial) sinnvoll als Backup zB auf CD Rom speichern könnt?

    Arbeitet ihr auf mehreren Partitionen? 

     Kennt jemand ein gutes Programm zum temporären Ausschalten "unwichtiger Prozesse" um während des Renderprozesses die volle Systemleistung Studio 12  zur Verfügung zu stellen? Der PC würde während dieser Zeit vom Netz genommen.

     Cheers im voraus 

     

     

    René 

  •  07-31-2008, 6:29 217378 in reply to 217211

    AW: Sinnvolle Studio 12 Installation

    Hallo René,

    da ich eher zu den gebildeten Laien mit gefährlichem Halbwissen :-) hier im Forum gehöre, geh bitte mit meinen Ratschlägen vorsichtig um. Da gibt es hier ausgemachte Spezialisten, die das noch besser können und die mir bereits mit Ihren Tips weitergeholfen haben. Das will ich dann aber auch ein Stück weitergeben:

    zunächst hängt die Installation meiner Ansicht nach davon ab, ob du schon eine Vorinstallation einer anderen Studioversion hast, die lediglich "upgraded" wird oder ob du "frei" bist. Hast du schon eine Studioversion vorinstalliert, dann gibt die Aufteilung von Ordnern und Dateien mit Inhalten, Render- und Projektdateien, Ausgangs- und Zielmaterialien bereits vor, wie du Studio 12 installierst. Da gibt es keine Spielräume, denn bei Veränderung der Ordnerstruktur, kann Studio 12 Inhalte nicht mehr finden und Projekte sind unvollständig. Akzeptiert man die unvollständigen Dateien in den neuen Projekten ist das nur schwer zu reparieren. Den Fehler hab ich hinter mir. Da ich mein System mit einer Backup-Software gesichert habe, konnte ich die Dateistruktur und die Projektdateien in der ursprünglichen Version neu einspielen um zu korrigieren. Entsprechende Backups empfehlen sich daher dringend. Vorsicht: Manche Backup-Software (jedenfall mein Acronis) schätz die für Videoschnitt regelmäßig durchzuführende Defragmentierung überhaupt nicht, da inkrimentelle Backups nicht mehr funktionieren. Die Dateistruktur wird nach jeder Defragmentierung als neu erkannt und es wird dann ein vollständiges Backup (Platzproblem!!!). Weiter würde ich empfehlen, die alten Projektdateien unter einem separaten Ordner halten (etwa "meine Projekte - Studio 11") - gleiches habe ich auch mit meinen Renderdateien gemacht, um die Übersicht zu wahren und mit allen anderen Ordnern für fertige Filme auch. Eine Frage der Übersich - m. A. nach! Ich hatte am Anfang Probleme mit der Übernahme von Projekten und Studio 11 konnte die Backupdateien von 12 nicht öffnen (warum weiß ich nicht). Ich war daher dankbar sie unter einem separten Ordner für die weitere Verwendung in ST 11 zu haben. Übrigens - wohl ein Unterschied zu früher - Studio 12 funktioniert ganz hervorragend neben einer anderen Studioversion (etwa 11), so dass du getrennt mit alten und neuen Projekten arbeiten kannst. Das ist auch notwendig, denn trotz übereinstimmender Ordnerstruktur "verliert" Studio 12 in der Umwandlung manchmal "etwas", beispielsweise einen Menühintergrund oder so. Im übrigen funktionierte die Installation bei mir reibungslos und ohne jedes Problem. Genial ist das Tool zur Übernahme von Inhalten anderer Versionen. Funktioniert super.

    Eine weitere Voraussetzung für die Studioinstallation ist deine zweite Frage, nähmlich inwieweit mit mehren Partitionen oder Platten gearbeitet wird. Dies sollte man bereits vor der Installation von Studio GENAU planen. Die Entscheidung mitten in der Installation zu treffen oder sie später zu korrigieren ist schwierig wenn nicht gar unmöglich. Letztlich eine Gechmacksache und für manche - wie ich festgestellt habe - fast eine Frage der "Religion". Die Frage, ob XP oder Vista, ob man seine Swap auslagert und wie groß sie ist, ob moderne Systeme noch unterscheiden müssen zwischen getrennten Platten für Ziel- und Quelldateien, auf welcher Partition man rendert und wo die Projekte gespeichert werden, sorgt immer wiede für teils - aber nicht immer - amüsante Diskussionen in zahlreichen Foren. Ich habe da viel probiert und kaum Perfomanceunterschiede bemerkt. Wichtig ist, den einmal gewählten Weg absolut konsequent durchzuhalten - sonst gibt es Probleme.... Nichts  schlimmer als am Abend vor einer Präsentation ein Projekt nicht mehr öffnen zu können. Das habe ich als erfahrener Nutzer schon so oft hinter mir. Immer wieder passiert das, und meistens dann, wenn man es gar nicht brauchen kann. 

    Ich habe eine Dual Boot - beide mal XP SP3. Damit bin ich sehr zufrieden. Die Installation auf SP3 funktioniert mit Studio 12 ohne Probleme (im Gegensatz zu ST11, wo es eines Worarounds bedarf). Das Grund-XP in "abgespeckter" und leistungsoptimierter Form (verschiedenes gelöscht und abgeschaltet) mit allen Treibern hab ich als Backup um jederzeit die Partition neu aufsetzen zu können. Alles natürlich mit Internatanschluss ohne Virensoftware (jaaa...gefährlich ...ich weiß), den ich aber stillgelegt habe (Netzwerkkarte) mit abschaltung der entsprechenden Dienste. Welche Dienste du abschalten kannst, findes du unter den Slashcam.de Artikeln  "Das optimalte Schnittsystem", ich glaube es ist die Nummer III. So kannst du bei bedarf den Zugang "scharf" machen, etwa für Registrierung der Software oder von Hilfssoftware. Der Umweg über andere Anschlüsse ist ätzend umständlich - ich habe es probiert und nur etwas für Puristen. Das Abschalten geht über Windows unter Start - Ausführen "services.msc" oder mit Hilfssoftware etwa Tuneup utilities, ccleaner oder Ashampoo uninstaller (die ich alle drauf habe und die Performanceneutral sind, wenn man sie unter Autorun deaktiviert für die Rendersession). Vorsicht, merk dir was du abschaltest und such nach Abhängigkeiten, sonst ist Chaos vorprogrammiert, denn manchmal möchte man doch eine Aktion ausführen (etwa Screenshots versenden an Pinnacleservice oder ein Windows Update durchführen etc.) und dann geht es nicht. Ich halte mich an die Listen von anderen Anwendern z.b. unter Slashcam. Aber hier gibt es im Forum massenhaft zu lesen, sogar auf eigenen Homepages, ich will das auch nicht ausdehnen. Wenn du Fragen hast...dann gerne...Die Projektdateien ebenso wie die Renderdateien habe ich unter einer separaten Partition. Das ist auch gut so, denn sie fragmentieren unglaublich schnell (jedenfalls bei mir) und können so separat verwaltet werden. Ziel- und Quellordner habe ich auf separaten Platten getrennt (insgesamt habe ich 4). Auch das Bonusmaterial und die Inhalte von Studio 12 habe ich auf der Quellplatte auf der auch die "Eigenen Dateien" der 2. Betriebssystems liegen. Alle Photos und Musik ist ebenfalls auf der Quellplatte. Den Swap habe ich auch auf eine separate Platte ausgelagert und Anfangsgröße ist gleich Endgröße. Die Systemperformance konnte ich mit O&O Clever Cache merklich steigern. Wichtig: bei mehreren Platten, bereits vor dem Öffnen des ersten Projektes in den Voreinstellungen bestimmen, wohin du die Studiodateien legst, sonst macht das Studio automatisch. Außerdem würde ich in den Voreinstellung von Anfang an den Input wählen, den du später ausgibst. Das erspart Renderzeit. Ich arbeite nur mit DVD Ausgabe, das heisst für mich alles auf MPEG 2. Eine anständige Photo- und Musikverwaltung gehört ebenso zu Videoschnitt und damit auf die Partition wie eine Brennsoftware (auch wenn Studio eine eigene hat). Außerdem habe ich noch eine Software für DVD Authoring auf der Partition. und fertig ist ein schnelles und gutes Schnittsystem (das ich natürlich per Backup gesichert habe und jederzeit im Urzustand wiederherstellen kann - da zahlt sich dann auch das Führen separater Ordner auf separaten Platten und Partitionen aus - denn ich kann dann einfach weitermachen....*g*)

    Ich hoffe ich konnte Dir helfen und falls ich unnötiges von mir gegeben habe oder in einen Fettnapf getreten sein sollte (kein Vista ...iiihhh), mögen mir die Spezialisten hier vergeben. :-))

    Ufff...ich hoffe ich war nicht zu lang.... 

     Beste Grüße

    Peter

     

  •  08-08-2008, 11:30 219828 in reply to 217378

    AW: Sinnvolle Studio 12 Installation

    Hallo Peter

    Herzlichen Dank für die  ausführlichen und wertvollen Informationen & Tipps. Die Antwort hat solange gedauert weil ich mein neues "Bundle" System nochmals aufgesetzt habe. Mein alter PC war bis und mit Studio 10 ganz ok. Auf Studio 11 habe ich verzichtet weil Studio 10 erst mit dem letzten update richtig funktioniert hat. Ich hoffe bei der 12. Auflage wird dies besser sein. Und ja ich lebe nun mit VISTA Home Premium - sollte dies nicht klappen habe ich noch das xp vom alten PC für alle Fälle.

     

    Viele Grüsse vom Vierwaldstättersee

     

     

    René 

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