Hallo,
habe gerade mal folgenden Test gemacht:
1. Mit einem einfachen Programm (AVCmerge) wurden 160 m2ts-Einzelfiles ( Gesamtgröße ca. 3 GB ) zu einer einzigen Datei verschmolzen und dann diese Datei als AVCHD-Projekt in S 11 mit aktivierter Szenenerkennung eingelesen (die Szenentrennung klappt hervorragend). Danach alle Szenen in die Timeline geschoben. Keine Effekte und Übergänge sowie Szenenkürzungen verwendet, sondern das Projekt nur so unbearbeitet abgespeichert.
2. Wie normal alle 160 Einzelfiles in S 11 eingelesen und in die Timeline verschoben, dann wie oben ebenfalls ohne jegliche Bearbeitung gespeichert.
Zwischen den beiden Varianten ergibt sich nun folgende Differenz beim Laden der jeweiligen Projekte:
Ladezeit fur das Projekt 1. bei Neustart von S 11 : 1min 30sec bis zum Ende der CPU-Auslastung
Ladezeit für das Projekt 2. bei Neustart von S 11 : 4min 25sec bis zum Ende der CPU-Auslastung ( CPU-Auslastung dabei deutlich niedriger, da der bestimmende Faktor die Lesegeschwindigkeit von der Festplatte und nicht die CPU-Leistung ist)
Dieser fast 3-fache Unterschied in der Geschwindigkeit macht sich auch bei der Bearbeitung des Materials bemerkbar, ist dann allerdings schwer zu messen.
Weiterer Vorteil der Variante 1. : Die verwendeten Szenen werden im Clipboard von S11 markiert, was bei einzelnen Filedateien sonst leider nicht der Fall ist. Man kann also besser nachvollziehen, welche Clips man schon im Storyboard verwendet hat.
Das Dateimergen und die Szenentrennung bei S 11 dauer zwar auch etwas, dafür geht dann später aber alles deutlich zügiger.
Gruß
W.H.