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AW: Programmfehler in Pinnacle 15 ?

  •  08-04-2011, 2:47

    AW: Programmfehler in Pinnacle 15 ?

    rifr1:

    In der Timeline muss nun das Videoschnittprogramm den Clip erst einmal decodieren und diese GOP-Struktur in das Projekt aufnehmen. Aufgrund der eben beschriebenen GOP-Struktur ist es nun also Zufall, ob am Anfang und Ende eines getrimmten Clips ein Vollbild kommt oder eines der vielen Zwischenframes. Kommt es dann beim Rendern zu diesen gestörten aufblitzenden Einzelframes, liegt die eigentliche Ursache deshalb oft bereits viele Frames zuvor.

    Mein Film ist fertig !

    Ich bin sehr hartnäckig und habe mir dieses Mal die Zeit genommen, das Projekt bis zum Ende zu bringen, aber nur dieses Mal mit Pinnacle 15 !

    Ich habe die Theorie von Frank (rifr1) verstanden und angewendet. Aber so einfach wie es sich anhört ist es für den User nicht. Der gewöhnliche User der Pinnacle für seine HD-Filme und Bilder verwendet, will möglichst schnell und einfach zu einem brauchbaren Ergebnis kommen. Sie ja auch !

    Ich schildere hier kurz den Kreuzweg den ich gehen musste und zum Ziel zu kommen. "Am Clipanfang oder Ende wenige Frames zu trimmen kann hier schon genügen" so weit so gut, aber es ist unbekannt um wie viele Frames gekürzt werden muss ! Also bleibt Ausprobieren ! In der Ansicht der Timeline sind leider die Bildsprünge nicht sichtbar, die hässlichen Bildsprünge erscheinen erst bei der Wiedergabe auf einem Videoplayer. Das bedeutet das jede Szene die einen Fehler aufweist mit Hilfe eines Players ausfindig gemacht werden muss. Die genaue Anzahl Frames werden notiert. Dann wird im Projekt, in der Timeline,  jede der fehlerhaften Szenen um einen Frame gekürzt. Dann rändern, Ergebnis nochmals anschauen und jede fehlerhafte Stelle kontrollieren. Alle verbleibenden Fehlerhaften Szenen nochmals in Pinnacle um einen weiteren Frame kürzen. Das selbe nochmals und nochmals. Bis alle Szenen im Endergebnis fehlerfrei sind. Dazwischen muss der einstündige Film, mit Vollspeed und Übertakte CPU, eine gute Stunde gerändert werden. Dabei kam es öfters zu Pragrammabstürze. Das Rändern kann auch unerwartet  mitten im Film stoppen. In der Tat, löscht man nicht vor dem Rändern die Hilfsdateien, kommt es während dem Rändern zum Fehler  "Fehler beim Exportieren: Echtzeit e:\pinnacle studio\render\....\temp" Also vorab die Hilfsdateien löschen und die Effekte von Musik usw. neu rändern lassen. Erst im Nachhinein kann mit dem Rändern begonnen werden.

    Ich habe versucht die fehlerhaften Stellen zu kopieren und in einem neuen kürzeren Projekt zu speichern. Aber das hat nichts gebracht, die Fehler erschienen nicht, es ist genau wie Frank sagt: Hinzu kommen bei der Filmerstellung noch Übergänge, Effekte usw. Studio hat nun die Aufgabe, beim Rendern daraus eine neue funktionierende Struktur zu erzeugen. Die Übergänge und Effekte fehlen natürlich bei diesem Test.

    Jetzt zu meiner Feststellungen: Einige Szenen mussten um eins, zwei, drei oder vier Frames gekürzt werden. Das bedeutete für mich 3 volle Arbeitstage mit 12 x Rändern, mühsame Nachbearbeitungen in Pinnacle und Kämpfe mit Programmabstürze. Ich glaube nun nicht das Pinnacle das richtige Programm ist für diejenigen Anwendern die heute (die Mehrzahl) mit HD-Material arbeiten. Es muss doch eine Softwaremöglichkeit geben um diesen Fehler zu beheben ! Ich bin nicht Programmierer, aber in Kenntnis der Theorie wie sie Frank so gut schildert, sollten sich die Leute von Pinnacle eine Lösung einfallen lassen und einen Patch seiner Kunde anbieten. So wie Pinnacle jetzt verkauft wird ist es unmöglich ohne Ärger zügig fehlerfreie HD-Filme zu verarbeiten.

    Fazit: Wer aber das Glück hatte seinen Film auf eine BluRay Scheibe anzusehen, vergisst für immer das DVD-Format !

    mfG.

    Jean-Marie

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