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AW: Ein kleines Leistungsbild von AS1

  •  03-30-2011, 8:29

    AW: Ein kleines Leistungsbild von AS1

    Der Einsatz von SSD-Platten zum Rendern ist denkbar ungeeignet, hierzu muss man sich über die physikalisch-elektronischen Gegebenheiten von SSD klar sein: geschrieben wird darauf nur wenige mal - also nach dem Prinzip WRITE ONCE-READ MANY. Gut, das Wear-Levelling-Verfahren zögert das hinaus, trotzdem kann die einzelne elektronische Zelle irgendwann nur noch gelesen werden

    Daraus folgt:  Klar macht die Geschwindigkeit Spass, aber je nach Nutzung ist nach einiger Zeit die Kapaziät am Ende; da Render-Dateien eigentlich nur temporär sind, verballert man damit nur Ressourcen, die einem später fehlen.


    SSD ist zu empfehlen für Betriebssystem und Programme, also Dateien, die von ihrer Eigenart relativ lange unverändert zu gebrauchen sind, dazu gehören auch die "fertigen" Video-Files.

    Wer trotzdem etwas Schnelleres (plattenmäßig) haben möchte, kauft sich einen SAS-Controller (SAS-RAID) und SAS-Platten mit 3GB/sec. nominell (ab ca.1000 Euro), noch besser (hier rein nur zur Info; FC-HBAs mit ext. FC-Disk-Storage und zwischengeschaltetem Cache - jedoch ab mind. 70.000 Euro)   

    SAS-Platten gibt es mit 10 und 15k Umdrehungen, bei der Plattenwahl darauf achten, dass die Platte mind. 7,5 k Umdrehungen hat.  Diese Betrachtung ist wichtig, da die Relevanz der Disk-I/Os im Gesamtkontext der Verarbeitung physisch die performance-schwächste Stelle ist.

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