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Der Canon HG10-Blog

Last post 10-17-2008, 5:27 by Snofru1. 133 replies.
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  •  06-19-2008, 5:51 199664 in reply to 197093

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru, ich mal wieder.

    Wie weiter oben schon erwähnt, bist Du ja hier der Weitwinkel-Spezi, deshalb zu diesem Thema mal eine Frage.

    Wie Du sicher weißt, hab ich auch mit Unterwasseraufnahmen begonnen. Diesbezüglich hab ich mich mal ein wenig umgeschaut und einen Weitwinkelkonverter für mein UW-Gehäuse gefunden, click hierzu mal Inon Weitwinkel an. Ich würd gern mal Deine Meinung als Fachmann dazu hören. Danke Dir schon mal im voraus.

  •  06-19-2008, 6:10 199681 in reply to 199664

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Der Konverter scheint außen an das Unterwassergehäuse angeschraubt zu werden, scheint mir ein sinnvoller Ansatz.

    Ist die Auflösung der Optik ausreichend? Das Teil wird wohl auch für digitale Fotografie verwendet, sollte also OK sein.

    Gibt es Verzerrungen, Unschärfe an den Rändern, abgedunkelte Ecken? Niemand kann das im Voraus sagen. Solange es keinen Testbericht gibt, würde ich die Katze nicht im Sack kaufen. Am besten wäre es, wenn man das Teil mal selbst ausprobieren könnte (aber vor einem Kaufentscheid zuerst das Bild am PC oder HDTV überprüfen, nicht aufgrund des Monitors an der Kamera).

  •  06-19-2008, 6:28 199687 in reply to 199681

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Danke für Deine Ausführungen, werd noch mal ein wenig googeln und schauen, ob ich einige Telstbilder zu sehen bekomm.

    Hinsichtlich des Anbringens von aussen, das hat diesen auch für mich interessant gemacht, da kann man zwischendurch auch mal wechseln.

  •  06-20-2008, 1:28 200094 in reply to 199687

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo snofru,

    auch von mir wieder mal eine frage an dich: wie kann ich aus einem m2ts-clip (z.B.1 GB groß) eine platzsparende datei zum upload erhalten, so wie z.B. in vimeo von usern bereitgestellt wird?

    geht das mit der beiliegenden corel-software oder muß dazu pinnacle studio 11 kaufen oder gibts ein freies tool? hab schon den ganzen tag gegoogelt und von corel dvdcopy6plus gefunden...es ist aber immer mit dem brennen von datenträgern verbunden. auch von sony die vegas 8 testversion installiert, aber das bringt beim starten immer: es wurde ein problem festgestellt und muß beendet werden, kannst du hier helfen? oder einer im forum?

    danke

    gerolf

  •  06-20-2008, 3:33 200154 in reply to 200094

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Gerolf,

    ich glaube nicht, dass das die beiliegende Software kann, die ist im Umfang ja extrem beschnitten. Ich mache so etwas mit Studio, und da das sehr gut klappt, habe ich nie nach Alternativen gesucht...

  •  07-23-2008, 8:19 214768 in reply to 200154

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Jetzt ist erstmals ein Nachfolger für die HG 10 angekündigt, zumindest in Japan. Die HG 21 soll Videos auch auf SD-Karte speichern können und eine Datenrate von 24 MBit/s erreichen.

    Nachtrag: Hier stehen noch etwas mehr Details.

  •  08-08-2008, 9:54 219799 in reply to 214768

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hier gibt es mehr Informationen zu den Nachfolgern der Canon HG10 (HG 20, HG 21 und HF 11).
  •  08-08-2008, 10:23 219810 in reply to 219799

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Zum Thema native AVCHD-Bearbeitung:

    Ich habe es jetzt aufgegeben, AVCHDs in Studio 12 direkt zu bearbeiten, das ist mir mit meinem System (Core2Duo E6600, 4 GB RAM, NVidia 7950 GT 512 MB Grafik) auf die Dauer zu anstrengend. In S11 schien das noch deutlich flotter zu laufen. Ich gehe jetzt folgendermaßen vor:

    1. Ich ziehe die Original-AVCHD-Dateien auf die Timeline und zwar jeweils die Aufnahmen eines ganzen Tages (jeweils 5-20 Minuten). Diese rendere ich unbearbeitet zu MPEG2 HDV 1080i-Bausteinen (25000 kBit/s). Ein Qualitätsverlust ist nicht zu erkennen.
    2. In Studio lasse ich über diese Bausteine die Szenenerkennung nach Inhalt laufen. In diesem Format bearbeite ich die Bausteine in einem jeweils eigenen Projekt (Szenen schneiden, Titel hinzufügen, Hintergrundmusik, evt. Übergänge etc.). Die Bausteine werden abermals als HDV 1080i (1440x1080) gerendert. Hier sollte ein Smart-Rendering stattfinden.
    3. Video-DVD erstellen: Ich nehme die Bausteine aus 2., füge sie in einem neuen 720x576-Projekt ein, füge ein Menü hinzu und erstelle die DVD.
    4. Blue-Ray: Ich besitze noch keinen Brenner, aber man kann natürlich aus den Bausteinen von 2. ein Image erstellen, welches auf der Festplatte gespeichert wird. Da die Render-Engine von S12.0 bessere Ergebnisse mit MPEG2 als mit AVCHD erzielt (Schärfe und Farbe) empfehle ich den Image-Typ BDMV (MPEG2) mit 25000 kBit/s, evt. wird auch hier smartgerendert. Dieses Format benötigt etwas mehr Platz als AVC, doch passen immer noch über 2 Stunden auf eine 25 GB-Scheibe.
    5. Zum Zurückspielen auf die HG10 und diese als Abspielgerät benutzen: Dies geht nur per Trick und ich habe es bisher nur mit kleinen Dateien versucht, aber ich habe vor, wie folgt vorzugehen. Ich kann keine Garantie übernehmen, dass es nicht zu Problemen mit der Kamera dadurch kommen kann! Sobald mein Oman-Film so weit ist, werde ich weiter berichten:
    • In 2. erstelle ich statt MPEG2-Bausteine kurze AVCHD-Disk-Images (17000 kBit/s). Diese sollten jeweils nicht über 15 Minuten lang sein, da sie sonst über 2GB groß werden und somit nicht auf die Festplatte der HG10 kopiert werden könnten (sie ist FAT32 formatiert).
    • Mit der HG 10 mache ich auf leerer Festplatte eine Reihe beliebiger, kurzer Aufnahmen.
    • Aus den Disk Images ziehe ich die *.m2ts-Dateien heraus. Diese kopiere ich auf die Platte der HG10. Dort lösche ich (vom PC aus) die zuvor gemachten kurzen Aufnahmen und nenne die kopierten Dateien in die Bezeichnungen der gelöschten um. Die Vorschaubilder der ursprünglichen Dateien bleiben zwar erhalten, doch die kopierten und umgenannten Filme werden abgespielt.
    • Durch Erstellen einer Playlist auf der HG10 können die Filme (hoffentlich) ohne Unterbrechung abgespielt werden.
  •  10-17-2008, 5:27 244247 in reply to 219810

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Lange Zeit habe ich mir überlegt, wie man auf Reisen seine Videodaten von der AVCHD-Kamera sichern kann (und kein Laptop mitnehmen möchte). Angeboten werden diverse "OTG" (On-The-Go)-Lösungen, die oft ein Zwischengerät zu einer externen Festplatte darstellen. Von diversen wurde aber berichtet, dass sie exorbitant langsam und auch nicht zuverlässig wären. Die Firma Nexto bietet kompakte Festplatten an, die kein zusätzliches Gerät zur Datenübertragung benötigen und dabei konkurrenzlos schnell sein sollen. In erster Linie sind die Geräte zum Auslesen und Sichern von Speicherkarten gedacht, aber auch Festplattenkameras, die vom Rechner aus per USB als externe Festplatten erkannt werden, sollen über den USB-Anschluss gesichert werden können. Leider ist die Liste der Kameras, die mit dem "Nexto" funktioniert sehr kurz und meine HG10 nicht dabei, aber ich habe es jetzt trotzdem gewagt und mir so ein Gerät bestellt und bin sehr zufrieden.

    Das habe ich investiert:

    • Leeres Gehäuse Nexto ND2700 bei Easy-Tecs.com für 125 EUR incl. Porto.
    • 2,5 Zoll 320 GB-Festplatte WD3200BEVT (SATA) von Alternate.de für 68 EUR incl. Porto.

    Funktion:

    • Speicherkarten: Alle gängigen Typen können (zur Not per Adapter) direkt ins Gerät gesteckt werden. Einschalten, Abfrage ob Daten kopiert werden sollen, OK und alles ist auf der Platte. Super einfach und wirklich schnell.
    • HG10: Eigentlich genauso einfach: Kamera auf "Play"-Mode, USB-Kabel anstecken, Nexto einschalten, Daten kopieren bestätigen und fertig. Das dauerte natürlich länger, offiziell 40s für 1 GB, bei mir 12 Minuten für 16 GB (45s pro GB).
    • Man kann auch einzelne Dateien kopieren oder wieder vom Gerät löschen, das ist aber deutlich mühsamer (1-Tasten-Bedienung).
    • Der ND2700 ist am PC angeschlossen wie eine externe Festplatte und kann auch so genutzt werden.
    • Es gibt wohl auch eine Funktion, die nicht das gesamte Material kopiert, sondern nur neue Aufnahmen, habe ich noch nicht ausprobiert (auch wegen des reichlichen Speicherplatzes).
    • Der integrierte Akku soll 60GB Daten kopieren können, es wird aber auch ein Netzteil mitgeliefert.
    • Die Daten können auch ohne Computer wieder auf eine externe Festplatte oder eine Speicherkarte zurückgeschrieben werden. Man kann vom Nexto auch einzelne Dateien von den angeschlossenen Geräten löschen.
    • Da die Festplatte mit FAT32 formatiert ist, können max. 4 GB große Dateien verwendet werden (kein Problem, da die Platte der HG10 auch FAT32 ist).

    Fazit:

    Der Kauf hat sich gelohnt! Die Festplatte der Videokamera (zumindest bei meiner HG10) läßt sich problemlos und einfach sichern, die Speicherkarten der digitalen Fotoapparate auch. Das Gerät ist sehr handlich (kaum größer als die 2,5 Zoll Festplatte, aber deutlich dicker) und wirklich sehr einfach zu bedienen. Alle notwendigen Kabel (und die Schrauben für den Zusammenbau) liegen bei, es gibt jetzt auch ein Firmwareupdate für eine deutsche Menüführung.

    Nachtrag: Warum die 2700er Version, es gibt ja auch die günstigeren 2525 und 2300? Die 2525 hat keine OTG-Funktion, kann also nur Speicherkarten auslesen, keine Festplattencams. Die 2300er soll langsamer sein und unterstützt nur IDE-Festplatten (die 2700 hat sogar einen eSATA-Anschluss für schnelle Datenübertragung an den Rechner).

     

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