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Der Canon HG10-Blog

Last post 10-17-2008, 5:27 by Snofru1. 133 replies.
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  •  01-18-2008, 2:02 105781 in reply to 105477

    AW: Der Canon HG10-Blog

    DANKE für deine sehr ausführlichen Berichte.

    Mit welcher Studio-Version wird gearbeitet - ich neme mal an 11
    Wurde zuvor auch mit z.B. der Studio 10 gearbeitet?

    nur zur eigentliche Frage:

    Musste aufgrund dieses Camcorders und er Bearbeitung mit Studio auch ein neuer PC angeschafft werden???

    Danke für die Info im Voraus
    Robert

  •  01-18-2008, 2:24 105790 in reply to 105781

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Robert,

    danke für Dein Interesse! Alle Tests hier wurden mit Studio 11.1.1 gemacht. Meines Wissens kann Studio 10 mit AVCHD-Dateien nicht arbeiten.

    Mein PC (die Details sind in meinem Profil zu sehen) ist etwa ein Jahr alt, die Kamera erst ein paar Wochen. Allerdings habe ich mir damals schon den PC für eine zukünftige anspruchsvollere Videobearbeitung ausgesucht. Für ein vernünftiges Arbeiten mit AVCHD-Material stellt er in etwa die Untergrenze dar. Heute würde ich wohl eher zu einem Quad-Core greifen...

  •  01-18-2008, 5:01 105814 in reply to 105790

    AW: Der Canon HG10-Blog

    9. Zoomgeschwindigkeit

    Bei meiner alten Panasonic ist es durchaus schwierig, den Zoom-Hebel sauber zu kontrollieren. Etwas zu fest gedrückt und es geht zu schnell, etwas weniger gedrückt und der Zoom bleibt stehen. Das hat in der Vergangenheit oft zu wiederholten Aufnahmen, Flüchen und bösen Kommentaren meiner Mitreisenden geführt.

    Die HG10 bietet nun neben der variablen Zoom-Geschwindigkeit auch 3 fest vorgegebene, die man über das Menü auswählen kann. Zoomen kann man über die lange Wippe auf der Oberseite, über die Tasten unter dem Display oder mit der Fernbedienung.

    ·        Zoomspeed 3: Ist mir für die meisten Fälle zu schnell.

    ·        Zoomspeed 2: Passt sehr gut zu meinen „Zoom-Gewohnheiten“. Im starken Telebereich würde ich allerdings noch etwas langsamer zoomen wollen.

    ·        Zoomspeed 1: Recht langsam, kommt eigentlich nur für ganz besondere Motive mit viel Details in Frage, wie z.B. kürzlich Angkor Wat.

    ·        Variabler Zoom: Lässt sich noch schneller als die festen Zoomspeeds betätigen. Eine nahezu konstante Geschwindigkeit ist durch die sehr einfühlsame Zoomwippe möglich.

    Fazit: Die festen Zoomgeschwindigkeiten sind eine gute Alternative, da sie garantiert sauber durchlaufen. Mit Geschwindigkeit 2 gibt es auch eine, die meiner Wunschgeschwindigkeit weitgehend entspricht. Variabler Zoom hat allerdings den Vorteil, dass man z.B. zunächst langsam und dann schneller zoomen kann. Durch die hervorragende Zoomwippe, die ich so noch bei keinem anderen Kompaktcamcorder gesehen habe (auch nicht bei den neu vorgestellten von Canon) kann man das Zoomen sehr exakt dosieren. Also hat man auch hier die Qual der Wahl. Schade nur, dass man die festen Zoomgeschwindigkeiten erst in den Tiefen des Menüs hervorsuchen muss. Mit einem kleinen Schalter an der Kamera hätte ich die sicher sehr oft benutzt.

    P.S.: Der Zoom erzeugt ein ganz leises, hohes Geräusch, dass aber auf der Aufnahme fast unhörbar ist.

  •  01-19-2008, 1:59 106207 in reply to 105814

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru1,

    und wiederum einen Dank an Dich für die Berichte über Bildeffekte und Zoomgeschwindigkeit.

    Bei den Einstellungen der Bildeffekte  finde ich die Teile mit Kontrast und Schärfe am interessantesden.Bei der Zoomgeschwindigkeit

    ist Klasse wenn mann gewisse Voreinstellungen vornehmen kann, mir würde Zoomspeed 2 auch am meisten liegen.

    Diese Einstellungen wird man halt nur bei neueren Kameras finden.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  •  01-19-2008, 2:22 106219 in reply to 106207

    AW: Der Canon HG10-Blog

    petz:
    Hallo Snofru1,

    und wiederum einen Dank an Dich für die Berichte über Bildeffekte und Zoomgeschwindigkeit.

    Bei den Einstellungen der Bildeffekte  finde ich die Teile mit Kontrast und Schärfe am interessantesden.Bei der Zoomgeschwindigkeit

    ist Klasse wenn mann gewisse Voreinstellungen vornehmen kann, mir würde Zoomspeed 2 auch am meisten liegen.

    Diese Einstellungen wird man halt nur bei neueren Kameras finden.

    Es gibt schon viele Einstellungen in der Kamera, wie viele man dann davon in der Hitze des Gedechts wirklich benutzt ist eine andere Frage. Gerade wenn man den Kamcorder mal ein paar Monate nicht benutzt hat, vergisst man auch wieder, welche Einstellungen die besten ware und wie man sie im Menü findet. Deshalb mache ich auch jetzt diese ausführlichen Tests, um auch die Kamera so gut kennenzulernen, dass ich dann auch während einer Aufnahme gleich weiß, was zu tun ist.

    Der erste Satz Aufnahmen ist jetzt übrigens analysiert und beschrieben. Gestern habe ich eine Reihe von Innenaufnahmen bei schwachem Licht gemacht, die harren jetzt der weiteren Untersuchung. Heute wird das allerdings nichts mehr... 

  •  01-20-2008, 1:29 106570 in reply to 100252

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Snofru1:
    Somit scheint sich bei den Renderzeiten ein Faktor von 2,5 herauszukristallisieren
    Hallo Peter,

    ich habe jetzt mal ein paar Versuche mit dem AVCHD-Material gemacht, das Frank vor einiger Zeit zum Download zur Verfügung gestellt hat.
    Hierbei handelt es sich um 1440 x 1080 Material, 25fps. Ob es 50i oder 25p ist, kann ich leider nicht herausfinden.

    Wenn ich dieses Material unverändert zu einem AVCHD-Image rendere, bekomme ich etwa 3-5 frames/Sekunde gerendert, d.h. einen Faktor von 5 - 8.
    Die Kerne werkeln dabei zwischen 97% und 100%

    Da wir ja ziemlich identische Systeme haben, verwundert mich das schon etwas.

  •  01-20-2008, 4:47 106605 in reply to 106570

    AW: Der Canon HG10-Blog

    IngolfZ:

    Snofru1:
    Somit scheint sich bei den Renderzeiten ein Faktor von 2,5 herauszukristallisieren
    Hallo Peter,

    ich habe jetzt mal ein paar Versuche mit dem AVCHD-Material gemacht, das Frank vor einiger Zeit zum Download zur Verfügung gestellt hat.
    Hierbei handelt es sich um 1440 x 1080 Material, 25fps. Ob es 50i oder 25p ist, kann ich leider nicht herausfinden.

    Wenn ich dieses Material unverändert zu einem AVCHD-Image rendere, bekomme ich etwa 3-5 frames/Sekunde gerendert, d.h. einen Faktor von 5 - 8.
    Die Kerne werkeln dabei zwischen 97% und 100%

    Da wir ja ziemlich identische Systeme haben, verwundert mich das schon etwas.

    Ingolf,

    ich versuche das mal nachzustellen, die Datei von Frank habe ich auch. Ich bin mir übrigens sicher, dass das kein 25p ist, da Frank immer gesagt hat, Studio könne mit 25p nicht umgehen.

  •  01-20-2008, 6:24 106626 in reply to 106605

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Peter,

    danke schon mal im Voraus. Yes

    Ich bin auf die Ergebnisse sehr gespannt.

  •  01-20-2008, 6:44 106632 in reply to 106626

    AW: Der Canon HG10-Blog

    So, ich habe mal ein paar schnelle Test gemacht:

    Pinnacle-AVCHD zu AVCHD-Disk: 4,3 fps

    Canon HG10-AVCHD zu AVCHD-Disk: 4,6 fps

    Canon HG10-AVCHD zu Video-DVD: 11,5 fps

    DV-AVI zu Video-DVD: ca. 30 fps 

    Es kommt natürlich darauf an, was man miteinander vergleicht: AVCHD auf Video-DVD braucht etwa 3mal so lang wie DV-AVI auf Video-DVD. AVCHD auf AVCHD-Disk braucht etwa 7mal so lang wie DV-AVI auf Video-DVD.

    So haben wir irgendwie beide recht Geeked !

    Dieser mini-Test kann natürlich nur grobe Anhaltswerte liefern...

  •  01-20-2008, 13:38 106850 in reply to 106632

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Ich habe jetzt auch mal mit meinem "Neuen" (siehe Profil) ein wenig herumgetestet.

    Pinnacle-AVCHD zu AVCHD-Disk: 4-6 fps    CPU-Ausl. 90-100%       bei 17 000 KBits/s

    Pinnacle-AVCHD zu HD DVD-Disk: 10-12 fps  CPU-Ausl. 95-100%     Bei 25 000 KBits/s

    Bearbeitet wurde das Ganze mit den zwei internen S-ATA2 Platten.

     

    Anschauen kann man die Ergebnisse übrigens mit dem WMP11.

    Wie das geht, siehe hier:  http://forums.pinnaclesys.com/forums/thread/104714.aspx

     

     

  •  01-20-2008, 14:06 106873 in reply to 106850

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Danke für Deinen Test, Gerhard.

    Ich denke mal, wir können davon ausgehen, dass Studio 11 bei AVCHD nicht smart rendert... 

  •  01-20-2008, 14:50 106897 in reply to 106873

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Da die entsprechende Wahlmöglichkeit ausgegraut ist und das Häkchen bei immer neu rendern gesetzt ist, geh ich mal davon aus.
  •  01-21-2008, 3:33 107128 in reply to 106897

    AW: Der Canon HG10-Blog

    10. Aufnahmen bei schwachem Licht - Allgemeines

    Die HG10 bietet mehrere Möglichkeiten auch bei wenig Licht (oder gar keinem!) noch ein Bild zu liefern. Dazu gehört die Verwendung von langen Belichtungszeiten, elektronische Verstärkung (Gain), ein Nacht-Modus, der 25p-Modus oder eine Videoleuchte. Das alles ist leider nur teilweise kontrollierbar, hier im einzelnen:

    ·        Belichtungszeiten: In der Einstellung Tv (Blendenautomatik) kann man die Belichtungszeit vorgeben, Blende und Gain wird automatisch bestimmt; in Av kann man hingegen die Blende vorgeben;

    ·        Manuelle Belichtung: man kann ausgehend vom aktuellen Wert die Belichtung stufenweise erhöhen oder senken, allerdings nur in einem begrenzten Bereich.

    ·        Langzeitautomatik ein/aus: Ist sie ausgeschaltet, so steigt die Belichtungszeit nicht über 1/50, sonst auf 1/25 s (bei 50i; bei 25p sind es 1/25 und 1/12 s).

    ·        Gain ist nicht direkt regelbar (leider)

    ·        Im Nacht-Modus werden Belichtungszeiten bis zu 0,5 s gewählt, es sind keine Einstellungen zur Belichtung möglich.

    ·        Im 25p-Modus können die gleichen Einstellungen vorgenommen werden, wie im 50i-Modus.

    ·        Die Videoleuchte ist beliebig zuschaltbar.

     

  •  01-21-2008, 3:34 107130 in reply to 107128

    AW: Der Canon HG10-Blog

    10.1 Trick, um den Gain einzustellen

    Direkt kann man den Gain bei der HG10 nicht beeinflussen. Mit einem Trick kann man den Gain aber doch kontrollieren, wie ich hier herausgefunden habe und in diesem englischsprachigen Video (gilt für die HV20 genauso wie für die HG10) beschrieben wird. Allerdings musste ich mir das Video 3mal ansehen, bis ich (hoffentlich) alles verstanden hatte.

    Warum sollte man Gain überhaupt regulieren können? Die HG10 regelt den Gain bei schwachem Licht sofort hoch, so dass das Bild genauso hell ist, wie bei gutem Licht. Dabei wird das Bild schnell grieselig, was auch in Tests mehrfach bemängelt wurde. In manchen Situationen möchte man aber lieber ein insgesamt dunkleres und weniger verrauschtes Bild haben, wie z.B. beim Feuerwerk oder dem Filmen einer Kerze. Mit der manuellen Belichtung kann man den Gain reduzieren, aber immer nur um 11 Stufen, die Kamera verwendet bis zu 19. Mit dem im folgenden erklärten Trick geht das beliebig und kontrolliert.

    Ich versuche das jetzt mal einigermaßen verständlich in deutsch auszuführen.

    Hintergrund:

    ·        Man kann sich Blende und Belichtung anzeigen lassen, wenn man die Fotoaufnahme während Video aktiviert hat, eine SD-Karte eingelegt hat und leicht auf den Foto-Auslöseknopf drückt.

    ·        Bei manueller Reduzierung der Belichtung und vorgegebener Belichtungszeit öffnet die Kamera zunächst die Blende und erhöht dann den Gain.

    ·        Die Kamera benötigt einige Zehntelsekunden um eine Belichtung nachzuregeln, wenn man von manuell auf automatisch umschaltet.

    Vorgehensweise:

    ·        SD-Karte ist installiert, Foto während Videoaufnahme im Menü eingeschaltet.

    ·        Man wechselt in Tv (Blendenautomatik) und wählt z.B. 1/50 s Belichtungszeit.

    ·        Man richte die Kamera auf ein Objekt mit schwacher Beleuchtung.

    ·        Man wähle manuelle Belichtung und regle sie ganz nach unten (links), das Bild wird jetzt sehr dunkel.

    ·        Man schalte die manuelle Belichtung möglichst schnell aus und wieder ein. Dabei bleibt das Bild dunkel, da die Kamera nicht so schnell nachregelt. Die manuelle Belichtung ist jetzt nicht mehr am Anschlag, sondern kann wieder nach oben und unten geregelt werden.

    ·        Man überprüfe die Blende und Belichtungszeit durch leichtes Drücken des Foto-Knopfes. Jetzt verändert man die manuelle Belichtung schrittweise so lange, bis man die Stelle gefunden hat, an der sich bei Aufhellen des Bildes die Blende gerade nicht mehr ändert (Beispiel: Die Blende verändert sich von 2,2 – 2,0 – 1,8 – 1,8 – 1,8 usw.). Das ist genau die Stelle, an der kein Gain verwendet wird. Jetzt kann man durch schrittweises Aufhellen in der manuellen Belichtung den Gain sukzessive erhöhen.

    ·        Evt. muss man das schnelle Aus- und Einschalten der manuellen Belichtung wiederholen, bis man in den richtigen Belichtungsbereich gekommen ist.

    ·        Das hört sich jetzt viel komplizierter an, als es ist, wenn man das öfters macht hat man schnell Routine.

     

  •  01-21-2008, 9:11 107220 in reply to 107130

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru1,

    danke für die weiteren interessanten Beiträge.

    Für mich macht das den Eindruck als wenn es doch sehr Kompliziert ist diese ganzen Einstellungen. Wenn man am Filmen ist,

    hat man doch nicht so viel Zeit diverse Einstellungen vorzunehmen, oder sehe ich das Falsch?Surprise

    Hat denn die 20 auch diese gleichen Einstellungen?

  •  01-21-2008, 9:38 107255 in reply to 107220

    AW: Der Canon HG10-Blog

    petz:

    Hallo Snofru1,

    danke für die weiteren interessanten Beiträge.

    Für mich macht das den Eindruck als wenn es doch sehr Kompliziert ist diese ganzen Einstellungen. Wenn man am Filmen ist,

    hat man doch nicht so viel Zeit diverse Einstellungen vorzunehmen, oder sehe ich das Falsch?Surprise

    Hat denn die 20 auch diese gleichen Einstellungen?

    Bei den "normalen" Aufnahmen aus der Hüfte wird man diese Einstellungen natürlich nicht treffen können (und wollen). Für besondere Aufnahmen ist das eine Möglichkeit. Wer einfach im Automatikmodus "schießt" bekommt auch keine schlechten Aufnahmen, bei weniger Licht sind sie aber etwas verrauscht. Aber auch die Aufnahmen bei schwachem Licht sind noch um Längen besser als bei meiner alten DV-AVI-Kamera. Auf das Thema gehe ich in den nächsten Beiträgen noch genauer ein, auch mit Beispielbildern.

    Man muss also keine Angst haben, dass der Umgang mit der HG10 zu kompliziert ist, bei manch anderer Kamera kann man wohl gar nicht so viel einstellen. Es sind nur Möglichkeiten, die man ausschöpfen kann, wenn man besonders "verspielt" ist Wink .

    Die HV20 hat exakt die gleichen Einstellmöglichkeiten, die Optik und wohl auch größtenteils die Software sind identisch zwischen diesen beiden Kameras. 

  •  01-21-2008, 10:56 107288 in reply to 107255

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Snofru1:
    ... Bei den "normalen" Aufnahmen aus der Hüfte wird man diese Einstellungen natürlich nicht treffen können (und wollen). Für besondere Aufnahmen ist das eine Möglichkeit.
    Ist schon reichlich kompliziert - fast wie ein notwendiger Workaround bei manchen Studio-Problemen. Wink

    Ich wünsche mir von den Cam-Herstellern eine Cam mit AVCHD, Speicherkarte, Sucher, Focus- und Blendenring, Mikroein, Kopfhöreraus, ein gescheides Weitwinkel 32-35 (KB) ......... Die Cam muß nicht MINI sein, darf 800 - 1000g schwer sein ..... kurz, eine Cam mit neuester Technologie aber im Bereich zwischen Consumer und Prosumer zu einem noch erschwinglichen Preis von 1500 -2500 €. Wäre doch was für Ostern, Geburtstag ... Weihnachten, oder? Stick out tongue

  •  01-21-2008, 14:32 107400 in reply to 107288

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    Zum Glück ist Träumen ja erlaubt...

    Ich hätte dazu noch gerne einen 1/2 Zoll-Chip eingebaut (oder größer) mit einer echten Auflösung von 1920x1080 bei mindestens 20 MBit/s (das entspricht der aktuellen Komprimierung von 15 MBit/s bei 1440x1080). Der Sucher sollte übrigens eine ordentliche Auflösung haben (ab 200k) und hochklappbar sein. Sehr begeistert wäre ich von dem, was mal die Panasonic NV-GS400 hatte: Eine Kabelfernbedienung mit der man Zoomen und anderes konnte, die gleichzeitig als Mikrofon diente.

  •  01-22-2008, 10:14 107768 in reply to 107400

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    10.2 Ergebnisse der Tests bei schwachem Licht

    ·        Ort: Arbeitszimmer, 3x40W Strahler an der Decke (Beleuchtung: „Glühlampe“); Regalfach, vorne direkt bestrahlt, hinten im Schatten, Kamera in ca. 2,5 m Entfernung

    ·        Beleuchtung: „Monitor“: Raum fast völlig dunkel, nur der Computermonitor zeigt ein fahles Licht, mit dem Auge keine Details mehr zu erkennen;

    ·        Beleuchtung: „dunkel“: auch Monitor ausgeschaltet, mit dem Auge oder der Kamera ist nichts mehr zu erkennen;

     

    Tests im einzelnen:

     

    a) Vergleich HG10 mit der Panasonic NV-DS150 bei „Glühlampe“:

    ·        Aufnahmen bei Standard-Einstellungen (bei der HG10: 50i, Modus „P“, Langzeitautomatik „an“)

    ·        Beide Bilder sind verrauscht, bei der HG10 aber deutlich weniger.

    ·        Die Farben sind bei der HG10 deutlich besser.

    Fazit: Farbe und Helligkeit sind bei der HG10 auch bei mäßigem Licht durchaus sehr gut zu nennen, allerdings leidet das Bild durch den sehr starken Gain. Hier wird meiner Meinung nach zu viel elektronisch aufgehellt, etwas dunkler und weniger verrauscht wäre mir das Bild lieber, dazu später mehr.

     

    b) Abhängigkeit von der Belichtungszeit

    ·        Im Test hatte die Belichtungszeit (wenig überraschend) einen sehr großen Effekt auf die Bildqualität.

    ·        Bei längeren Belichtungszeiten benötigt die Kamera weniger Gain und das Bild ist weniger verrauscht.

    ·        Schon ab 1/25s werden Schwenks ruckelig. Bei noch längeren Zeiten sollte man die Kamera nur noch sehr langsam bewegen oder ganz ruhen lassen.

     

    c) Funktion „Langzeitauto“

    ·        Ist Langzeitauto „an“, so wird bei schwachem Licht länger belichtet als bei „aus“.

    ·        Langzeitauto an (Standardeinstellung): 50i max. 1/25 s; 25p max. 1/12 s

    ·        Langzeitauto aus: 50i max. 1/50 s; 25p max. 1/25s

    ·        Dabei geht die Automatik bei schrittweise schwächer werdendem Licht so vor (50i):

    ·        Dabei geht die Automatik bei schrittweise schwächer werdendem Licht so vor (50i):

    1.      Parallel wird Blende auf Maximum geöffnet und Belichtungszeit auf 1/50 s erhöht.

    2.      Gain wird bis aufs Maximum erhöht.

    3.      Belichtungszeit wird schrittweise bis 1/25 s erhöht.

    4.      Bild wird dunkler.

    ·        Somit wird die Verwacklungsgefahr erst als letzter Schritt erhöht, Langzeitauto scheint eine vernünftige Funktion zu sein.

  •  01-22-2008, 10:25 107773 in reply to 107768

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