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Der Canon HG10-Blog

Last post 10-17-2008, 5:27 by Snofru1. 133 replies.
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  •  01-11-2008, 6:19 102589 in reply to 102568

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru1,

    ich habe gerade mit großer Interesse Deinen Bericht über die Qualität gelesen.Die Qualität mit 5Mbit/s gegenüber von DV-AVI

    ist ja wirklich unwahrscheinlich gut. Wie sind dann die anderen Qualitätseinstellungen, es muß enorm sein.

    Das die Überspielung so schnell geht hätte ich nie gedacht. Wenn man das so sieht möchte man gleich mit hochauflösenden Material

    arbeiten. Deine Vergleichsbilder sind Klasse und sehr aussagekräftig.

    Den Bericht über die Windgeräusche sehe ich mit großer Interesse entgegen, denn das ist ja ein Thema was uns immer wieder

    beschäftigt, man kann es eben nicht immer mit Musik überspielen.

    In der Erwartung weiterer Berichte grüßt

     

  •  01-11-2008, 7:08 102611 in reply to 102589

    AW: Der Canon HG10-Blog

    petz:

    Hallo Snofru1,

    ich habe gerade mit großer Interesse Deinen Bericht über die Qualität gelesen.Die Qualität mit 5Mbit/s gegenüber von DV-AVI

    ist ja wirklich unwahrscheinlich gut. Wie sind dann die anderen Qualitätseinstellungen, es muß enorm sein.

    Hallo Petz,

    Beispiele mit 15 MBit/s (der Maximaleinstellung) habe ich ja auch gezeigt (hier und hier). 7 und 9 liegen - dazwischen...

    Wenn man stark vergrößert kann man auch bei 9 MBit/s einen Qualitästverlust im Vergleich zu 15 sehen, aber eben weniger als bei 5. Die Schritte 15-9-7-5 scheinen recht kontinuierlich zu sein, sind aber über das jpg-Bild bei Picasa kaum mehr zu erkennen, deshalb habe ich sie auch herausgelassen.. 

  •  01-11-2008, 10:57 102690 in reply to 102611

    AW: Der Canon HG10-Blog

    2.   Zoom und Digital-Zoom

    Die HG10 hat nur einen optischen 10x Zoom, die Panasonic 20x. Die Idee ist, dass man das über den Digitalzoom ausgleichen kann, da die Bildqualität im HD-Format doch erheblich besser ist. Tatsächlich sieht eine Aufnahme bei 40x Zoom mit der HG10 noch ganz erträglich aus und zwar wesentlich besser als mit der alten Panasonic, obwohl die hier wesentlich weniger digitale Hilfe benötigt. Bei 20x Zoom sehe ich dem Bild der HG10 keinen Qualitätsverlust an, das kann man (wenn man die Verwacklung in den Griff bekommt) durchaus verwenden. Bei 40x ist es auf dem 1680x1050-Monitor zwar schon deutlich unschärfer, aber noch erträglich – wenn man mal den besonders hübsch postierten Leopard im fernen Baumwipfel sieht, durchaus eine Alternative. Interessant wird auch sein, wie so was auf SD-Format heruntergerechnet aussieht – das kommt aber erst später.

    Rein rechnerisch ist der Effekt auch nicht verwunderlich: Die HG10 hat 1,56 Mio. Pixel (1440x1080), die NV-DS150 nur 415 tausend (720x576). Allerdings werden möglicherweise bei beiden Kameras für Digital-Zoom noch weitere Pixel auf dem Chip verwendet, die normalerweise außerhalb des Aufnahmebereichs liegen.

  •  01-11-2008, 23:25 102885 in reply to 102690

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Peter, unermüdlich tätig in Sachen Test - mit sehr guten, eingängigen Darstellungen. Sehr lobenswert. Yes

    Was das Zoomen angeht, ich bin kein Vertreter von Zoom > 10 - schon rein aus Bildstabilitätsgründen (ich hab auch keine Lust immer mein Stativ mitzuschleppen). Digitalzoom war für mich nie ein Thema bei SD - bei HD siehts etwas besser aus aufgrund der höheren Bildauflösung. Mir wäre eine "normale" Weitwinkelfunktionalität von 32-35 (KB) erheblich wichtiger.

    Wie kommst Du eigentlich mit dem "kleinen" Sucher klar? Genügt er für eine Scharfstellung?

    PS: Die Canon Nachfolgemodelle HF10/HF100 haben ja jetzt die erwartete Speicherkartenfunktionalität. Unerfindlich ist für mich jedoch, dass der Sucher gestrichen wurde. Unverzeihlich!! 

  •  01-12-2008, 0:33 102897 in reply to 102885

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Jochen!
    Kowi:
    Was das Zoomen angeht, ich bin kein Vertreter von Zoom > 10 - schon rein aus Bildstabilitätsgründen (ich hab auch keine Lust immer mein Stativ mitzuschleppen). Digitalzoom war für mich nie ein Thema bei SD - bei HD siehts etwas besser aus aufgrund der höheren Bildauflösung. Mir wäre eine "normale" Weitwinkelfunktionalität von 32-35 (KB) erheblich wichtiger.
    Zoom über 10 habe ich eigentlich nur für Tieraufnahmen benutzt. Auf Safari ist eine gute Aufnahme leider anders oft nicht möglich. Wenn man dort durch das offene Jeep-Dach sieht und sich mit beiden Armen auf das Dach abstützen kann, so habe ich auch ohne Stativ schon fast verwacklungsfreie Aufnahmen hinbekommen. Das waren oft die schönsten überhaupt. Und die Aufnahmen von den Nilpferden, die außerhalb des Wassers (tagsüber sehr selten!) vor unserer Lodge am anderen Flussufer grasten wären ohne 20x Zoom (mit Stativ) nicht sinnvoll gewesen. Bezüglich des Weitwinkels bin ich aber absolut Deiner Meinung, das ist ein echter Schwachpunkt aller (meines Wissens) aktuellen Kompakt-HD-Kameras.

    Kowi:
    Wie kommst Du eigentlich mit dem "kleinen" Sucher klar? Genügt er für eine Scharfstellung?
    Der Sucher ist leider sehr klein und hat keine Muschel, wenigstens läßt er sich ausziehen (aber nicht hochklappen). Solange man keine Brille trägt, läßt er sich trotzdem. ganz gut verwenden. Seine Auflösung hat nur die Hälfte des LCD-Schirms, man kann gerade noch erkennen, welche Bildregion scharf gestellt ist, allerdings manuell kann man nur am Schirm scharfstellen, denn die Ausschnittsvergrößerung als Fokussierhilfe funktioniert nur dort und man muss den LCD ausklappen um überhaupt an die entsprechenden Knöpfe zu kommen.

    lst alles etwas etwas traurig, aber immerhin ist der LCD wirklich gut. Ich konnte ihn jetzt direkt mit dem meiner fast 8 Jahre alten Panasonic vergleichen und da liegen wirklich Welten dazwischen. Schon bei diffusem Tageslicht ist auf dem alten Schirm nichts mehr zu erkennen, auf dem neuen noch jedes Detail. Ich werde sicher in Zukunft mehr mit dem LCD arbeiten, früher verwendete ich fast nur den Sucher. 

    Kowi:
    PS: Die Canon Nachfolgemodelle HF10/HF100 haben ja jetzt die erwartete Speicherkartenfunktionalität. Unerfindlich ist für mich jedoch, dass der Sucher gestrichen wurde. Unverzeihlich!!
    Das war für mich schon der Hauptgrund, nicht zu den Panasonic-Speicherchip-Camcordern zu greifen. Da scheinen sich die Hersteller aber einig zu sein, Sony, Panasonic, Canon, wenn Speicherkarte dann kein Sucher Sad ...

     

     

  •  01-12-2008, 0:44 102904 in reply to 102897

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Also für Tiersafaris und Ähnliches wo man naturgemäß nicht näher ran kann ist das Zoomen > 10 natürlich erforderlich. Das Vergnügen hatte ich bisher aber noch nicht.

    Was den verschwundenen Sucher bei der HF10/100 angeht: Vielleicht bildet sich im HD-Sektor eine sog. Consumer-Klasse bis ca. 1000 € und eine in Richtung Semi-Profi gehende Klasse darüber aus, wo die notwendigen Film-Features wieder vorhanden sind. Indifferent

  •  01-12-2008, 1:03 102909 in reply to 102904

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Da müßte schon ein echtes Umdenken in der Branche stattfinden. Bis jetzt sind die Speicherkartencams wohl für die Techno-Freaks ausgelegt, die ein möglichst kleines, schickes Gerät haben wollen und denen ihr Handy für Videos nicht gut genug ist...

    In den entsprechenden Expertenforen wird ja auch ständig gegen AVCHD gewettert und HDV als einzig sinnvolle Lösung angepriesen. Entsprechend sind es auch diese Kameras, die durch die Bank noch Sucher etc. haben und noch am ehesten dem "seriösen" Filmer nahe kommen. Nur wenn sich die "Experten" auch den neuen Formaten und Medien öffnen, ist dann auch für die Hersteller ein Markt da, auch für sie geeignete Kameras zu bauen. Ob der Markt aber im Vergleich zu den "Spass-Filmern" groß genug sein wird, ist zumindest zweifelhaft. Aber hoffen dürfen wir ja noch. Vielleicht tut sich ja was in 5-6 Jahren, wenn ich mich wieder nach einer neuen Kamera umsehe Wink ...

  •  01-12-2008, 10:12 103032 in reply to 102909

    AW: Der Canon HG10-Blog

    3.      Kenko SGW-05Hi-Weitwinkel-Vorsatz

    Die HG10 besitzt leider nur einen sehr schwachen Weitwinkel (43,6 mm bei KB), die alte Panasonic ist da schon besser (ca. 38). Deshalb habe ich mir den Kenko SGW-05Hi-Weitwinkel-Vorsatz gekauft (ca. 50 EUR). Es ist eines der kleinsten und handlichsten auf dem Markt (61 x 40 mm, 90 g) und hat schon gute Bewertungen bekommen. Es hat ein 37mm-Gewinde, also brauche ich einen Zwischenring, der zu den 43mm der Canon überbrückt („step-down“). Ein Vorsatz mit kleinerem Gewinde als das Objektiv wird selten empfohlen, da es oft in den Ecken zu Abschattungen kommen kann.

    Zunächst habe ich mal den „vollen“ Weitwinkel der Panasonic und der HG10 verglichen. Verblüffenderweise ist der Unterschied gar nicht so groß, zumindest in der Breite. Sind da irgendwelche Angaben ungenau? Oder wurde mit der Diagonale gerechnet, die beim 4:3-Bild der Panasonic naturgemäß größer ausfällt?

    Mit dem Kenko habe ich dieses Bild. Wesentlich breiter als das Originalbild, aber nicht doppelt so breit, wie es eigentlich sein müsste. Durch Ausmessen mit dem Lineal komme ich nur auf einen Weitwinkeleffekt von 0,62 und nicht von 0,5 wie angegeben. Immerhin ist der Bildausschnitt deutlich größer als bei der Panasonic (errechnete 28 mm bei KB, statt 22).

    Nun zum Bild: Entgegen der Befürchtung gibt es keine Abschattungen in den Ecken, das ist gut. Nicht so gut ist die deutliche Unschärfe, die in den Ecken aber auch schon an den Schmalseiten auftritt. Das Zentrum des Bildes ist scharf. Wenn ich nun leicht einzoome (wie hier auf 1,4fach) so ist der unscharfe Bereich stark verkleinert aber noch nicht verschwunden. Der Ausschnitt ist immer noch größer als bei der Panasonic (errechnete 38 mm bei KB). Bei weiterem Zoomen bis auf 5fach und etwas darüber hinaus ist das Bild noch brauchbar, aber deutlich unscharf in den Ecken. Wenn man bis auf 10fach hineinzoomt wird das Bild wieder schlechter und ist fast unbrauchbar. Nur die Mitte ist noch scharf, der gesamt Randbereich verschwommen, an geraden Linien treten Farbveränderungen auf.

    Gegenlichtblende: Schon bei geringem seitlichen Lichteinfall zeigen sich Reflexionen am Kenko (trotz der offensichtlich vergüteten Linsen). Leider hat das Kenko vorne kein Gewinde für eine Blende, doch glücklicherweise habe ich in meinem Fundus eine alte Sonnenblende für ein Sigma-Objektiv meiner Spiegelreflex gefunden, das man zufälligerweise von der Rückseite gut festklemmen kann. Wenn man dieses aufsteckt, so zeigen sich bei vollem Weitwinkel allerdings Abschattungen in den Ecken des Bildes. Diese sind auf dem LCD-Schirm der Kamera fast nicht zu sehen, ein Indikator dafür, wie viel des Bildes für die Anzeige abgeschnitten wird. Wenn ich ganz leicht einzoome (1,15fach), so sind die schwarzen Ecken verschwunden. Wegen der großen Unschärfe bei vollem Zoom ist das sowieso empfehlenswert. Bei dieser Einstellung habe ich ein Bild das in der Höhenausdehnung ungefähr dem der Panasonic entspricht und dabei deutlich breiter ist.

    Verzerrungen: Dazu habe ich kein Bild, aber senkrechte Linien werden durch das Kenko merklich gekrümmt.

    Fazit Kenko SGW-05Hi:

    Alles in allem bin ich einigermaßen enttäuscht. Der Weitwinkeleffekt ist deutlich geringer als angegeben und der Vorsatz ist weder bei vollem Weitwinkel noch bei vollem Tele gut zu verwenden. Empfehlen kann ich nur den Bereich von 1,15 – ca. 6fachem Zoom, das ist vor Ort aber schwer einzuschätzen, denn auf dem LCD-Schirm der Kamera ist die Unschärfe kaum zu erkennen (und die HG10 gibt für den Zoom auch keine absoluten Zahlen an). Außerdem ist selbst in diesem Bereich noch eine Unschärfe in den Ecken zu sehen. Trotzdem werde ich das Kenko wohl an der ein oder anderen Stelle verwenden, denn bei manchem Motiv ist ein Weitwinkel unerlässlich. Bei einer Filmaufnahme sollte eine gewisse Unschärfe in den Ecken auch nicht zu sehr auffallen (zumindest dem unvorbereiteten Betrachter). Meine Sonnenblende kann ich immerhin unbedenklich verwenden, solange ich auch wirklich leicht einzoome. Die an verschiedenen Stellen empfohlenen Vorsätze von Canon (WD-H43) und Raynox (6600 pro) sind mir einfach zu monströs. Eine handliche Kamera und dann Zubehör, das ein vielfaches an Platz wegnimmt wollte ich mir eigentlich nicht anschaffen. Aber ich suche mal weiter auf dem Weitwinkelvorsatzmarkt, ob sich nicht doch noch was findet...

  •  01-12-2008, 10:58 103051 in reply to 103032

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru1,

    ich komme aus dem Staunen nicht heraus, mit was für einer Genauigkeit Du Deine Untersuchungen machst, wirklich Toll!!!!!

    Da muß ich ja noch soviel Lernen, ob ich das noch schaffe, <ZWEIFLE>!!Surprise

    Ich habe ja noch nicht mit Weitwinkel gearbeitet, sondern bin eben Anfänger.

    Es macht richtig Spaß Deine Beiträge zu lesen.Big Smile

  •  01-12-2008, 11:16 103062 in reply to 103051

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru1,

    die Bilder zeigen tatsächlich, dass nur ein kreisförmiger Bereich in der Mitte des Bildausschnitts wirklich scharf ist. Ich tippe da mal auf eine extreme Linsenkrümmung bei Deinem Weitwinkelvorsatz, was der handlichen Bauform geschuldet ist.

    Ich habe hier einen "monströsen" Raynox DCR 6600pro Vorsatz an meiner JVC im Einsatz gehabt (52mm Anschluss), der diesen Effekt nicht zeigt.

    Da heisst es wohl, den richtigen Kompromiss zu finden.
     

  •  01-12-2008, 14:56 103120 in reply to 103062

    AW: Der Canon HG10-Blog

    HarryPz:

    Hallo Snofru1,

    die Bilder zeigen tatsächlich, dass nur ein kreisförmiger Bereich in der Mitte des Bildausschnitts wirklich scharf ist. Ich tippe da mal auf eine extreme Linsenkrümmung bei Deinem Weitwinkelvorsatz, was der handlichen Bauform geschuldet ist.

    Ich habe hier einen "monströsen" Raynox DCR 6600pro Vorsatz an meiner JVC im Einsatz gehabt (52mm Anschluss), der diesen Effekt nicht zeigt.

    Da heisst es wohl, den richtigen Kompromiss zu finden.

    Hallo Harry!

    Tja, sieht so aus, als hätte ich da Lehrgeld zahlen müssen. Die zugegeben wenigen Kommentare zu diesem Vorsatz klangen alle positiv.

    Zum Raynox DCR 6600pro Vorsatz sagt sogar der Hersteller, man könne nur bis 6fach zoomen, dann wird das Bild unscharf. Beim Kenko hieß es "voll durchzoombar"... 

  •  01-13-2008, 7:58 103367 in reply to 103120

    AW: Der Canon HG10-Blog

    4.      50i – 25p – „Kino-Modus“

     

    Unter “Bildrate” gibt es 2 Einstellungen, 50i und 25p. Bei 50i (i wie interlaced) werden pro Sekunde 50 Halbbilder aufgenommen (also jeweils nur jede 2. von den 1080 Zeilen), wie es für PAL-Fernsehen normal ist, bei 25p (p wie progressive) werden 25 Vollbilder aufgenommen, wie bei uns z.B. Kinofilme gezeigt werden (gedreht werden die Filme in den USA übrigens mit 24 Vollbildern pro Sekunde und bei uns etwas schneller abgespielt). 25p soll also einen gewissen „Kino-Look“ haben, was auch immer man darunter versteht. Laut Bedienungsanleitung werden allerdings die 25p-Aufnahmen (dort PF25 genannt) „konvertiert und auf der Festplatte als 50i aufgezeichnet“. Vielleicht kann mich ja mal einer der Experten erhellen, was damit gemeint ist und wie man das wieder in 25p umwandeln kann. Laut einem Testbericht soll der 25p-Modus außerdem eine höhere Lichtempfindlichkeit besitzen.

    Zusätzlich gibt es bei der HG10 auch noch einen „Kino-Modus“. Damit soll man seinen Aufnahmen einen „attraktiven Kino-Look“ bzw. „typisches Kino-Flair“ verleihen können. Es wird empfohlen, den „Kino-Modus“ mit 25p zu kombinieren.

    Im Standbild sieht man wie zu erwarten war keinen Unterschied zwischen 50i und 25p. Wenn man schwenkt ruckelt es auf dem Display der Kamera hingegen deutlich stärker bei 25p, da muss man schon seeehr langsam schwenken. Auf dem PC-Monitor sieht man keinen Unterschied. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn Computermonitore sind von Haus aus progressiv. Wenn man die Aufnahme am Fernseher betrachtet (per Cinch-Kabel, direkt von der Kamera), so ruckelt das Bild bei 25p sehr deutlich beim Schwenk.

    25p mit Kino-Modus sieht irgendwie „weichgewaschen“ aus und hat wirklich ein anderes Erscheinungsbild. Ob ich das aber jemals brauche mal dahingestellt. Mir war der „Video-Look“ bisher ganz recht, das sieht am realistischsten aus.

    Fazit: Für meine Ausstattung (Röhrenfernseher) macht es nur Sinn mit 50i aufzunehmen. Wer einen HD-tauglichen Fernseher besitzt, der auch progressiv darstellen kann, bzw. seine Aufnahmen nur am Monitor betrachtet kann auch 25p nehmen. Was dabei die Vorteile sein sollen, hat sich mir in diesem kleinen Test noch nicht erschlossen. Zudem ist es fraglich, wie Studio 11 mit so einem Material zurechtkommt. Ob 25p bei Schwachlicht besser ist, werde ich später noch überprüfen.

  •  01-13-2008, 9:16 103417 in reply to 103367

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hier kann man sich einen Festplatten-Camcorder-Test von Videoaktiv-Digital herunterladen, bei der die HG10 knapp Testsieger wurde. Der Download ist kostenlos, da Canon das sponsert!

    Auch die technischen Details der 3 Kameras sind ausführlich aufgelistet. 

    Nachtrag: Die Angabe, der HG10 würde ein HDMI-Kabel beiliegen stimmt so nicht mehr, das wurde inzwischen eingespart. Gibt es aber auch einigermaßen günstig bei eBay. 

  •  01-13-2008, 10:26 103444 in reply to 103417

    AW: Der Canon HG10-Blog

    5. Der Bildstabilisator und Schwenks

    Die HG10 besitzt einen meiner Meinung nach sehr guten optischen Bildstabilisator. Das ist bei HD-Aufnahmen auch sehr wichtig, denn hochauflösend betrachtet sieht man den kleinsten Ruckler. Mit der alten Kamera habe ich üblicherweise das Bild stabilisiert, indem ich per Sucher aufnahm, die Kamera in beide Hände nahm und den Sucher ans Auge drückte. Das ist wegen dem sehr kleinen Sucher bei der Canon nur begrenzt möglich.

    Die übliche Aussage ist, dass bei Schwenks der Bildstabilisator ein Ruckeln verursacht und bei Stativaufnahmen möglichst ausgeschaltet sein sollte. Deshalb habe ich bei 10x und 5x Zoom einige Schwenks per Hand und auf dem Stativ, mit und ohne Bildstabilisator durchgeführt.

    Folgendes habe ich dabei herausgefunden:

    ·        Bei Schwenks sieht man ein gewisses Ruckeln, abhängig von der Schwenkgeschwindigkeit. Dies wird anscheinend nicht durch den Stabilisator beeinflusst.

    ·        Das Abschalten des Stabilisators bei Stativaufnahmen hat keinen sichtbaren Einfluss auf die Bildqualität. Allerdings wackelt bei 10x Zoom das Bild schon beim leisesten Windhauch (OK, es ist kein sehr stabiles Stativ, aber dafür klein, handlich und absolut reisetauglich).

    ·        Per Hand geschwenkt war das Bild nur geringfügig stabiler, wenn ich den Sucher benutzte im Vergleich zur Benutzung mit LCD-Schirm und Unterstützung der Kamera mit der linken Hand am Schirm.

    ·        Insgesamt ist es mir möglich die Aufnahmen bei 10x Zoom aus der freien Hand (stehend!) weitgehend stabil durchzuführen, Stabilisator sei dank. Hilfreich ist auch, dass die Kamera gut in der Hand liegt und nicht zu leicht ist.

     

    Fazit: Ich sehe keinen Grund den Stabilisator auszuschalten, auch nicht bei Stativschwenks. Tele-Aufnahmen sind gleichermaßen bei Benutzung des Suchers oder des LCD-Schirms gut möglich, ich werde abhängig von der Situation entscheiden, was sinnvoller ist.

    P.S.: Bei Zoom über 10x ist dann ein Stativ oder zumindest die Möglichkeit den Ellbogen abzustützen ein Muss.

  •  01-14-2008, 8:03 103805 in reply to 103444

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hier gibt es übrigens eine Vielzahl von Videos von der HG10 zu sehen.
  •  01-15-2008, 7:01 104312 in reply to 103805

    AW: Der Canon HG10-Blog

    5a Weißabgleich

    Bei den vorherigen Aufnahmen fiel mir auf, dass die Farben unrealistisch wirkten. Deshalb probierte ich einige der vorgegebenen Einstellungen für den Weißabgleich aus (einmal bei bewölktem, einmal bei sonnigem Wetter). Bilder sind ab hier zu sehen (für weitere  Bilder einfach den  blauen Pfeil nach rechts klicken).

    Fazit:

    ·        Unter „Automatik“ waren die Aufnahmen bei bewölktem Wetter etwas zu flau, bei Sonnenschein zu intensiv (zu viel rot). Das war ich von der Panasonic besser gewöhnt, da stimmte die Automatik meistens, zumindest bei Außenaufnahmen.

    ·        Bei bewölktem Wetter lieferte „wolkig“, bei Sonnenschein „Tageslicht“ die realistischsten Farben, so wie es sein sollte. Immerhin gibt es bei der HG10 deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als bei der alten Panasonic.

    ·        Sehr positiv ist, dass das LCD-Display der Kamera die Farben offensichtlich recht realistisch darstellt und somit sehr verlässlich für den Weißabgleich ist.

    ·        Die Aufnahmen wurde am Computermonitor überprüft, am Fernseher sieht das evt. wieder etwas anders aus.

  •  01-16-2008, 4:18 104745 in reply to 104312

    AW: Der Canon HG10-Blog

    6. Die Fotofunktion

    Die HG10 kann während der Videoaufnahme Fotos erstellen (max. 1920x1080 Pixel) oder auch im Fotomodus (max. 1920x1080 in 16:9, max. 2048x1536 in 4:3) und auf SD-Karte speichern. Diese Aufnahmen wollte ich untereinander vergleichen bzgl. Bildqualität und Bildausschnitt sowie mit einem Screenshot des Videos aus Studio 11.

    Das Foto, das während der Videoaufzeichnung geschossen wurde zeigt einen sehr hohen Kontrast verglichen mit dem aus dem Foto-Modus. Das könnte natürlich Zufall sein, jedenfalls gefällt mir das Bild aus dem Foto-Modus besser. Insgesamt sind die Aufnahmen ganz ordentlich, kommen aber natürlich nicht an die Qualität einer echten Digitalkamera heran. Ganz links oben am Baum vor hellem Hintergrund kann man leichte Farbverschiebungen (rötlicher Schatten erkennen).

    Das 2048x1536-Bild zeigt in der Breite den gleichen Bildausschnitt wie das 1920x1080-Foto, in der Höhe entsprechend mehr. Die Pixelauflösung ist in der Breite dabei 6,6% höher, was meine Augen aber nicht als größere Bildqualität erkennen können.

    Das Bild, das als Screenshot aus Studio 11 gezogen wurde, hat die absolut gleiche Qualität, wie das Bild aus dem Foto-Modus, es gefällt mir somit besser als das während der Video-Aufnahme auf Speicherchip festgehaltene. Das macht Studio also wirklich ordentlich, somit besteht kein Bedarf, nach (oder während) einer Videoaufnahme noch mal ein Foto in 1920x1080 zu erstellen.

  •  01-16-2008, 4:29 104747 in reply to 104745

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    in S11, Sreenshot ist eine Einstellung: Flackern vermeiden oder so ähnlich.

    Ist das Häckchen gesetzt ?  Bei SD wird mit Häckchen nur eine Halbbild genommen. Auf dem TV sah es dann nicht gut aus.

  •  01-16-2008, 4:57 104752 in reply to 104747

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Uli22:

    in S11, Sreenshot ist eine Einstellung: Flackern vermeiden oder so ähnlich.

    Ist das Häckchen gesetzt ?  Bei SD wird mit Häckchen nur eine Halbbild genommen. Auf dem TV sah es dann nicht gut aus.

    Hallo Uli!

    Nein, das Häkchen (Flimern reduzieren) hatte ich nicht gesetzt. 

  •  01-16-2008, 6:31 104798 in reply to 104752

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru1,

    dass als Screeshot aus Studio11 erstellte Bild ist wirklich sehr gut. Da ist wohl die Technik wieder ganz schön weiter.

    Solche Bilder habe ich bei der Sony DV natürlich nicht. Da würde ich auch keine extra Fotos mehr machen.

    Wieder ein Grund für solch eine KameraWink

    Du hast wieder einen exellenten Bericht mit guten Fotos geliefert, Danke

  •  01-16-2008, 6:50 104816 in reply to 104798

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Petz!

    Die neuen Sonys können angeblich bis zu 10 Megapixel Aufnahmen erstellen, allerdings wird da wohl einiges extrapoliert... 

    Und problematisch für Fotos ist natürlich der extrem schwache Weitwinkel. Beim Filmen kann man noch schwenken, fürs Foto muss dann ein Weitwinkelvorsatz her - da ist es vielleicht doch besser sich noch eine k