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Der Canon HG10-Blog
Last post 10-17-2008, 5:27 by Snofru1. 133 replies.
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01-05-2008, 4:14 |
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Snofru1
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An dieser Stelle möchte ich, wie schon angekündigt, unregelmäßig über meine Erfahrungen mit der Canon HG10 berichten. Ich freue mich über jegliche Anregungen und Kommentare und werde auch versuchen alle Fragen zu beantworten. Anlass für diesen Blog ist für mich die schlechte Informationslage bezüglich AVCHD-Camcordern. Immer wieder hört man, AVCHD läßt sich nicht wirklich bearbeiten, hat schlechte Bildqualität, benötigt mindestens einen Quad-Core-Rechner, die Daten lassen sich nicht vernünftig sichern, allgemein es ist noch zu früh sich so etwas zu kaufen. Ich möchte dazu beitragen, dass der Informationsstand besser wird und werde einige der Gerüchte auf den Prüfstand stellen. Im Weiteren werde ich immer mal wieder Vergleiche mit meiner alten Panasonic NV-DS150 anstellen, eine 1 Chip-CCD MiniDV-Kamera aus dem Jahr 2000. Das ist zwar sicherlich ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich, aber oft der für mich relevante.
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01-05-2008, 4:14 |
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Snofru1
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Kurzbeschreibung: Die Canon HG10 ist ein kompakter HD-Festplattenkamcorder, der im AVCHD-Format mit maximal 15 MBit/s aufzeichnet. Diese Datenrate habe ich im weiteren auch immer gewählt, wenn nicht anders beschrieben. Die Festplatte hat 40GB Speicher, was immerhin für gut 5 1/2 Stunden Aufnahme reicht. Der Kaufpreis beträgt im Internet derzeit etwas unter 900 EUR.
Ich benutze die Kamera im wesentlichen für Urlaubsfilme, gelegentlich für Familienfeiern o.ä., in diese Richtung gehen natürlich auch meine Untersuchungen.
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01-05-2008, 4:14 |
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Snofru1
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Erste Eindrücke:
Nach dem Auspacken erste Freude: Ist richtig klein und sieht
super aus. Liegt auch gut in der Hand, auch weil sie relativ schwer ist.
Der Sucher ist winzig und lässt sich nicht nach oben
klappen, aber wenigstens nach hinten ausziehen. Das ist immerhin schon mehr als
viele andere Kameras können, trotzdem nicht sehr überzeugend.
Insgesamt gibt es etwas weniger Knöpfe als an der alten
Kamera, aber ungefähr gleich viel Funktionen. Der Zoom-Hebel ist
feinfühlig und liegt hervorragend unter dem Finger, das habe ich so noch bei
keiner kleinen Kamera gesehen. Das Einstellrad neben dem Bildschirm ist
sehr klein und etwas gewöhnungsbedürftig – man klickt schnell mal in die
falsche Richtung. Nach einer gewissen Zeit hat man sich aber daran gewöhnt. Das
Menü ist übersichtlich gestaltet, man findet wirklich schnell was man
sucht.
Der LCD-Bildschirm ist wohl Stand der Technik – nicht
überragend aber doch Welten besser als der von der alten Kamera. In direktem
Sonnenlicht habe ich ihn noch nicht getestet. In der Wintersonne kann man auch
bei voller Einstrahlung noch einigermaßen das Display erkennen. Dabei habe ich
die Möglichkeit des weiteren Aufhellens noch nicht genutzt.
Der Akku sitzt ein wenig wacklig, aber das geht schon
in Ordnung.
Bei schwachem Licht wirkt das Bild auf dem LCD etwas
körnig. Ich muss mal überprüfen, ob ein fertiger Film das auch hat – ich muss
mir dringend ein HDMI-Kabel besorgen, um das direkt am PC-Bildschirm ansehen zu
können (PS: ist schon bestellt)!
Insgesamt kann die Kamera (bei leichtem Rauschen) noch
Details erkennen, die für das Auge schon knapp zu Dunkel sind, das sollte
eigentlich voll ausreichen. Zudem ist eine LED-Videoleuchte eingebaut, die zwar
winzig aber doch blendend hell ist. In dunklen Grabkammern sicherlich gut zu
verwenden (so bis 3m Abstand), zur Not auch als Taschenlampe.
Geräusche: Es ist toll, wie leise die
Kamera ist. Beim Einschalten hört man kurz das Öffnen des Linsenschutzes, die
Festplatte ist aber so gut wie geräuschlos – kein Vergleich mit dem alten
miniDV, wo schon beim Einschalten ein lautes näääg – näääääg – nääg ertönt und
mit der zeit den Mitreisenden auf den Wecker geht.
Wirklich superschnell ist der „Instant Autofokus“.
Zwar tut auch er sich bei schwierigen Motiven manchmal schwer, doch wenn er
genug Kontrast gefunden hat, geht es richtig blitzartig.
Wirklich beeindruckend ist der optische Verwacklungsschutz.
Der leistet weit mehr als der elektronische der alten Panasonic. Das ist auch
nötig, denn bei der konnte ich den Sucher noch gut ans Auge drücken und so die
Kamera stabilisieren, das geht jetzt nicht mehr (wer will den winzigen Sucher
schon im Auge haben).
Der 10x-Zoom ist ja bei neuen Kameras
üblich, die alte hatte noch einen 20x (ist aber auch wesentlich länger).
Wirklich enttäuschend ist der Weitwinkel, der diesen Namen eigentlich
nicht verdient, er ist offiziell mit 43,6 mm bei KB angegeben. Deshalb habe ich
mir auch schon einen Weitwinkelvorsatz bestellt, dazu (wenn er da ist) an
anderer Stelle mehr.
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01-05-2008, 7:43 |
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Snofru1
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Aus einem anderen Thread habe ich mal die Gründe kopiert, warum ich einen Festplattencamcorder gewählt habe: Ursprünglich war ich gar nicht nach einer Festplatte aus, habe mich
dann aber davon überzeugen lassen. Wenn ich erst in 1-2 Jahren eine
Kamera gebraucht hätte, hätte ich womöglich eine mit Speicherkarte
genommen. Vorteile HDD allgemein (trifft überwiegend auch für Speicherkarten zu): - keine Medien nötig, kein Medienwechsel
- Daten sind sehr schnell überspielt
- alle aufgenommenen Szenen sind sofort ohne herumzuspulen anzusehen
- Szenen können schon während der Reise einzeln wieder gelöscht werden
- es
gibt keine Bandfehler/-aussetzer; dies scheint bei HDV ein Problem zu
sein, da dann gleich längere Teile des Filmes ausfallen (da ein ganzes
GOP und nicht nur ein Frame ausfällt)
- Kamera ist leise, keine Bandgeräusche
- Kamera
kann gut als mobiles Abspielgerät genutzt werden durch Verwendung von
Playlisten (das geht zumindest bei der HG10); geht bei Band natürlich
auch, aber eingeschränkter
Nachteile HDD: - kann/soll über 3000m nicht eingesetzt werden
- bei Beschädigung oder Verlust sind die kompletten Aufnahmen weg, nicht nur eine Kassette
- man braucht eine extra Archivierungslösung (mache ich auf 2 Festplatten, evt. später auf Blue-Ray)
- da AVCHD aufwändigere Bearbeitung am PC
- oft teurer
Spezielle Vorteile der HG10 gegenüber der Canon HV20 (HDV-Kamera mit Bandlaufwerk): - wesentlich praktischerer Zoom-Hebel
- kompaktere Größe
- bessere Verarbeitung (subjektiv)
- ausziehbarer Sucher
- praktisches Einstellrad
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01-06-2008, 2:28 |
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IngolfZ
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Hallo Peter,
meine Frage hat zwar nichts direkt mit der HG10 zu tun, aber trotzdem:
Soweit ich weiß, kann man mit Studio (noch) keine AVCHD-Dateien erzeugen, sondern "nur" HD MPEGs.
Welchen Weg planst du, wenn man an die Bausteinmethode denkt?
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01-06-2008, 7:09 |
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Snofru1
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petz:Hallo Snofru1,
wie willst Du das Lösen mit den Menüs? 
Wenn ich es recht in Erinnerung habe geht dies doch z.Z. nicht mit Pinnacle.
Ich werde zunächst noch alles in SD-Qualität erstellen, denn ich habe weder einen HD-fähigen Fernseher (nicht mal HD ready) noch ein entsprechendes Abspielgerät. Bis ich da mal entsprechend ausgestattet bin, kann man sicher auch mit Studio AVCHD-DVDs oder -Blue Rays mit Menü erzeugen. Das werde ich dann nachholen, entsprechende Bausteine bzw. Rohdaten hebe ich mir bis dahin auf Festplatte auf. Aktuell werde ich alle Filme wie bisher auf Video-DVD rendern (in SD-Qualität also 720x576 Bildpunkte) und wie bisher mit Menü usw. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich dazu zuerst alles in MPEG2 umwandle oder erstmal alles hochauflösend bearbeite. Dazu muss ich erst noch ein paar Versuche machen, was den besseren Workflow hat bzw. die bessere Bildqualität ergibt.
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01-06-2008, 7:39 |
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Snofru1
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IngolfZ:Hallo Peter,
meine Frage hat zwar nichts direkt mit der HG10 zu tun, aber trotzdem:
Soweit ich weiß, kann man mit Studio (noch) keine AVCHD-Dateien erzeugen, sondern "nur" HD MPEGs.
Welchen Weg planst du, wenn man an die Bausteinmethode denkt?
Studio kann zwar (warum auch immer) keine AVCHD-Dateien direkt erzeugen, wohl aber AVCHD-Disks auch als Image. Ich habe mir mal so ein Image erstellt. Es enthält neben vielen leeren Verzeichnissen und wenigen 1kB-Dateien nur eine m2ts-Datei. Diese kann ich in WinDVD anschauen und sie scheint (zumindest auf den ersten Blick) dieselbe Bildqualität wie das Original zu haben. Die Datei kann ich auch wieder in Studio laden, sie hat die Eigenschaften 1440x1080, H264, 25 Frames/Sekunde, was genau meinem Ausgangsmaterial entspricht. Die Datei kann ich also (scheinbar) problemlos als Baustein verwenden. Es könnte natürlich sein, dass bei längeren Filmen mehrere m2ts-Dateien angelegt werden, die sich evt. nicht ganz lückenlos zusammenfügen lassen, das müßte man aber erstmal ausprobieren. Außerdem sollen die Bausteine ja eh nicht so lang sein  ...
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01-07-2008, 2:27 |
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Snofru1
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Mitgelieferte Software:
Insgesamt sind 3 CDs dabei:
Digital Video Solution Disk: Enthält
trotz des irreführenden Namens (außer Quicktime) nur Software zum Bearbeiten
der Standbilder; kann man für die Videobearbeitung auch weglassen
Canon Backup Utility: Enthält
lediglich ein winziges Programm, mit dem man den kompletten Inhalt der
Festplatte der HG10 auf den Rechner und wieder zurückkopieren kann
Corel
Application Disc: Enthält eine Version von WinDVD, mit der man auch HD-Inhalte
ansehen kann, sowie ein simples Programm zum Bearbeiten und Umwandeln der
Videos (habe ich noch nicht ausprobiert)
Abspielen der Videos am PC
WinDVD und
Studio (auch im Vollbild) können die Dateien der HG10 ruckelfrei abspielen, bei
Nero7 Showtime ruckelt´s. Der WMP11 kann damit gar nichts anfangen. Allerdings
ist das Vollbild in Studio deutlich schlechter als in WinDVD.
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01-07-2008, 2:28 |
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Snofru1
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Rendern mit Studio
1. Versuch
Ein 6minütiger Film soll auf Video-DVD, beste Qualität, mit
simplen Menü, sonst nichts. Task-Manager auf ca. 92%, beide Kerne! Reines
Rendern: 13 Minuten. Ein ebenso langer Film von DV-AVI nach Video-DVD braucht
bei mir ca. 5 Minuten (beide Kerne ca. 65%). Also deutlich langsamer, aber
durchaus noch erträglich.
Da fällt mir durchaus ein Stein vom Herzen, die Unkenrufe
bzgl. Der fast unmöglichen AVCHD-Bearbeitung waren vielleicht doch zu laut.
Aber noch habe ich kein komplexes Projekt bearbeitet.
Auf einem meiner DVD-Player zeigte der Film bei Bewegungen
deutliche Artefakte, die weder im Original noch bei der DVD auf dem PC zu sehen
sind. Seltsam, evt. mal sehen, ob ich am Player was einstellen kann.
2. Versuch
Zwei 5s-Szenen werden mit einem HFX-Übergang
(STB-Flugzeug1, Länge: 2s) verbunden und als mpeg2, DVD-kompatibel gerendert,
Hintergrund-Rendern ist aus
DV-AVI:
11s AVCHD: 27s
Somit scheint sich bei den Renderzeiten ein Faktor von 2,5
herauszukristallisieren
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01-07-2008, 6:38 |
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Snofru1
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Danke, Petz, werde mich weiterhin bemühen ! Heute ist endlich der Adapterring für meinen Weitwinkelvorsatz "Kenko Digital Wide 0.5x, SGW-05Hi" gekommen. Der hat nämlich ein 37mm Gewinde, die Canon 43mm (man braucht also einen "Step-Down"). Den Weitwinkel habe ich bei Foto-Koch gekauft für ca. 50 EUR. Die woanders empfohlenen Vorsätze von Canon und Raynox habe ich zum einen wegen dem wesentlich höheren Preis , aber auch wegen der gewaltigen Größe und dem damit verbundenen Gewicht nicht genommen. Der original Canon-Weitwinkel-Vorsatz wiegt fast so viel wie die ganze Kamera!
Im ersten Versuch zeigt der Kenko trotzdem keine Abdunklung in den Ecken, das war meine größte Befürchtung. Allerdings soll vom eigentlichen Bild am Display des Camcorders einiges abgeschnitten sein, das muss ich bei Gelegenheit am Computer-Bildschirm noch überprüfen. Was jetzt schon auffällt, ist, dass das Bild an den Rändern etwas verzeichnet ist, gerade Linien also gekrümmt erscheinen, das ist aber einem 0,5x-Weitwinkel aber auch kaum anders zu erwarten, vor allem in dieser Preisklasse. Außerdem erscheinen schon bei indirektem Sonneneinfall Spiegelungen an der Linse. Leider hat der Vorsatz vorne kein Gewinde, man kann also nicht einfach eine Sonnenblende anschrauben. Es gibt aber wohl auch Sonnenblenden zum Festklemmen, da werde ich mich mal umschauen. Wenn jemand hier eine Idee hat, so wäre ich für jeden Tipp dankbar. Ob der Vorsatz voll Durchzoombar ist (also bis zu 10x Tele) gilt es noch zu überprüfen. Auf dem LCD-Schirm der Kamera sieht es zwar in Ordnung aus, aber der hat ja auch eine viel schlechtere Auflösung (ca. 210000 Pixel i.vgl. zu ca. 2 Mio. Pixel)! Jetzt ist jedenfalls die Ausstattung vorläufig komplett und die geplanten Testaufnahmen können beginnen. Ich muss nur noch die Zeit dazu finden - und einen sonnigen Tag...
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01-08-2008, 3:06 |
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Voltz
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Snofru1:Ich werde zunächst noch alles in SD-Qualität erstellen, denn ich habe weder einen HD-fähigen Fernseher (nicht mal HD ready) noch ein entsprechendes Abspielgerät.
Hallo Peter, ist das wirklich so sinnvoll? Ich würde bereits jetzt alle Projekte in HD-Qualität erstellen. Wenn dann der HD-Fernseher irgendwann dazu kommt, hast Du gleich entsprechend hochauflösende Videos. Kleinere Projekte bis 20 Minuten passen ja meines Wissens noch bequem auf eine normale DVD. mv... Diskjockey
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01-08-2008, 3:24 |
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Snofru1
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Voltz: Snofru1:Ich werde zunächst noch alles in SD-Qualität erstellen, denn ich habe weder einen HD-fähigen Fernseher (nicht mal HD ready) noch ein entsprechendes Abspielgerät.
Hallo Peter, ist das wirklich so sinnvoll? Ich würde bereits jetzt alle Projekte in HD-Qualität erstellen. Wenn dann der HD-Fernseher irgendwann dazu kommt, hast Du gleich entsprechend hochauflösende Videos. Kleinere Projekte bis 20 Minuten passen ja meines Wissens noch bequem auf eine normale DVD. mv... Diskjockey
Hallo Michael, so ähnlich, wie Du es vorschlägst habe ich es ja auch vor. Ich möchte AVCHD-Bausteine erstellen, die ich aber erstmal nur auf Festplatte speichere. Aus diesen Bausteinen erstelle ich dann die SD-Video-DVD. Ob das HD-Material später mal auf normale DVD oder Blue-Ray kommt, halte ich noch offen. Hier kommt übrigens ein Vorteil von AVCHD zu tragen, der relativ niedrige Speicherplatzbedarf: - SD: ca. 8 MBit/s, ca. 70 min pro DVD
- HDV: 25 MBit/s, ca. 22 min pro DVD
- AVCHD: 15 MBit/s, ca. 37 min pro DVD
Damit kommt man mit einer DL-DVD auf etwa 65 Minuten AVCHD-Material, das sieht dann schon recht gut aus (bei einer 2lagigen Blue Ray mit 50GB müßten das dann schon 6 1/2 Stunden sein)!
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01-08-2008, 5:09 |
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01-08-2008, 9:27 |
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Snofru1
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Startzeiten:
Um zu ermitteln, wie lange es dauert bis man aufnehmen
kann, habe ich auf eine Uhr gehalten und zur vollen Minute eingeschaltet und so
schnell wie möglich die Aufnahme gestartet. Anschließend sehe ich an der
Aufnahme, ab wann sie aufgezeichnet wurde. Die Ergebnisse:
HG10 normal: 9-10s
HG10
„Quick Start“ 1-2s
NV-DS150:
7-8s
Hieran erkennt man, wieso es die QuickStart-Funktion
überhaupt gibt, die HG10 startet sehr langsam. Bei QuickStart schaltet man mit
einem speziellen Knopf die Kamera aus, sie braucht aber immer noch etwas Strom
(angeblich ca. die Hälfte), man kann dann nach Drücken dieses Knopfes aber fast
sofort wieder aufnehmen. Man kann Einstellen, dass sich die Kamera aus dem
QuickStart nach einer bestimmten Minutenzahl (10-30 min) automatisch
ausschaltet, um den Akku zu schonen.
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01-08-2008, 13:45 |
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Snofru1
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Vielen Dank für Deine freundlichen Worte, Jochen! Kowi:Eine Frage noch zum "Hauptmanko" der HG 10 - die schwache Lowlight-Fähigkeit. Hast Du dazu schon Versuche gemacht?
Die ausführlichen Versuche, die ich machen möchte, stehen noch aus. Folgendes habe ich aber schon bemerkt: Im Nachmittagsdämmerlicht (draußen noch hell, aber durch Bewölkung düster) zeigen Aufnahmen im unbeleuchteten Raum zwar eine gute Helligkeit, sind aber schon recht "grieselig", also elektronisch verstärkt ("Gain"). Leider kann man den Gain bei der HG10 nicht verändern, höchstens indirekt etwas beeinflussen durch Festlegung der Blende oder Belichtungszeit. Ansonsten fehlt mir auch etwas der Vergleich: Die Lowlight-Eigenschaften sind sicherlich besser als bei meiner alten Panasonic, aber wie sieht es bei aktuellen Kameras aus? Jedenfalls "sieht" die Kamera bei schlechtem Licht besser als das menschliche Auge, das finde ich schon recht ordentlich. Die Kamera hat auch eine LED-Videoleuchte, die bei völliger Finsternis ganz brauchbares Licht macht, auch wenn das natürlich keine vernünftige Beleuchtung ersetzt. Zu Sylvester habe ich außerdem ein paar recht hübsche Aufnahmen vom Feuerwerk gemacht. Aber wie gesagt, die richtigen Tests stehen noch aus, jetzt werte ich erst noch die Aufnahmen von heute Nachmittag aus...
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01-11-2008, 2:46 |
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Snofru1
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Testaufnahmen Tageslicht
Ich habe eine Reihe Aufnahmen bei Tageslicht (überwiegend
mit Stativ) gemacht und diese Daten dann auf den Rechner überspielt. Das
Überspielen ist mit der mitgelieferten Software ein Kinderspiel (ginge auch
über den Windows-Explorer, die Festplatte der HG10 wird als externes Laufwerk
erkannt) und geht etwa 10mal so schnell wie die Filmlänge, also 60min Film sind
in knapp 6 min überspielt – nicht schlecht, insbesondere wenn mann wie ich viele
Versuchsaufnahmen macht und sich die immer wieder einzeln überspielen muss.
Neben den Aufnahmen mit der HG10 habe ich auch noch ein
paar mit der alten Panasonic NV-DS150 gemacht. Ein Schwachpunkt all dieser
Aufnahmen ist allerdings, dass es keine bewegten Objekte darauf gibt, d.h. dass
ich zu möglichen Komprimierungsfehlern von bewegten Objekten nichts sagen kann
(geschwenkt und gezoomt habe ich allerdings).
Nach dem Überspielen habe ich von diversen Szenen aus
Studio heraus Standbilder erstellt und z.T. ins Netz gestellt. Leider wandelt
Picasa die Bitmaps automatisch in jpgs um und reduziert bei HD-Bildern die
Pixel von 1920x1080 auf 1152x648. SD-Bilder bleiben bei 768x576 Pixel. Deshalb
habe ich z.T. Ausschnitte vergrößert und Bilder nebeneinandergestellt. Eine
gewisse Qualitätsreduktion durch die jpg-Komprimierung bleibt aber.
Später werde ich einige der Szenen von AVCHD in
mpeg2-PAL-SD umwandeln und mir auch mal am DVD-Player ansehen.
1. Qualitätseinstellungen
Die HG10 hat 4 Qualitätseinstellungen: 15, 9, 7 und 5
Mbit/s. Ich bin wirklich beeindruckt, wie gut selbst 5 Mbit/s noch aussieht,
Größenordnungen besser als DV-AVI von der Panasonic. AVCHD überzeugt mich immer
mehr als Format. Allerdings waren wie gesagt keine bewegten Objekte im
Testbild, das bleibt noch offen. Aber auch bei Schwenks entstanden keine
nennenswerten Artefakte.
Überhaupt war der
Unterschied zwischen 15 und 5 Mbit/s auf meinem Computermonitor (1680x1050
Pixel) nur gering. Hier ist ein Vergleich zwischen 15 und 5 MBit/s zu sehen,
außerdem der gleiche Ausschnitt mit der Panasonic in DV-AVI aufgenommen. Ich
finde es verblüffend, um wie viel das 5 MBit/s-Bild besser ist als DV-AVI,
wobei letzteres ja mit 25 MBit/s aufnimmt – ein Wunder der Komprimierung...
Hier ist noch in starker Vergrößerung ein direkter
Vergleich von 15 und 5 MBit/s, der Unterschied ist erst hier richtig erkennbar. Hier nochmal derselbe Ausschnitt in DV-AVI von der NV-DS150. Ohne Kommentar...
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01-11-2008, 3:36 |
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Gmüsse
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Friedberg/Hessen
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Hallo Peter!
Zunächst einmal vielen Dank für deine beindruckenden Tests.
Bei mir steht in nächster Zeit auch ein neue Cam ins Haus, bis jetzt war ich mit der Sony TR900E mit 3 Chip und 12fach Zoom weitgehend zufrieden, habe mir aber immer einen noch höheren optischen Zoom gewünscht.Hier habe ich immer mit externem Mikro gearbeitet und hatte daher auch keine Motor oder Zoomgräusche.Daher meine Frage, reicht Dir 10 Fach Zoom und und wie ist die interne Geräuschentwickling ?
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