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manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

Last post 01-20-2020, 3:18 by ArmbrustS. 10 replies.
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  •  01-18-2020, 2:57 794108

    manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Hallo Leute,

    Ich habe bisher mit meiner Panasonic GH5 mit Vollautomatik gefilmt. Nun kommt die Zeit, wo man sich etwas weiter entwickeln möchte.

    Ich habe mich nach einigen Überlegungen entschlossen in 4K/25p zu filmen. Auch weil meine CAM hier mehr Möglichkeiten bzgl. Zeitraffer/-lupe bietet und weil bei manchen Experten die 50p nicht als die bessere Wahl dargestellt werden.

    Ich filme also jetzt im manuellen Modus und unter Anwendung der "180 Grad- Regel" also mit fest eingestelltem Shutter von 1/50s bei 25p.

    Der Fokus bleibt allerdings im AUTO Modus. Diesen auch noch manuell einzustellen wie es die Semi Profis empfehlen, sehe ich für mich als unmöglich an.

    Erste Versuche überzeugten. Vor allem bekomme ich die Schwäche der GH5 in den Griff, dass manchmal Focus Schwankungen im Bereich von 1-2 frames auftraten.

    Filmen heisst also für mich, dass diese Werte vorgegeben sind:

    - Shutter

    - Blende (wird so eingestellt, dass die gewünschte Tiefenschärfe gegeben ist).

     

    Jetzt wird es interessant

    Mit dem ISO Wert kann man an sehr sonnigen Tagen nichts anfangen. Die Aufnahmen würden also viel zu hell geraten.

    Ich habe mir daher einen variablen ND-Filter zugelegt, finde aber wenig Informationen, wie ein solcher beim Filmen eingesetzt werden sollte.

    Wenn jemand da VIDEO Erfahrung hat, würde ich mich sehr freuen über dessen Anmerkungen hier.  Movie

  •  01-18-2020, 3:32 794109 in reply to 794108

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Hallo Steffen 

    über das Thema ND Filter haben wir uns vor kurzem in meinem Videoclub unterhalten. 

    Da du Shutter und Blende fest einstellen willst, musst du die Belichtung mit anderen Mitteln steuern. Die ISO Einstellung scheint in deinem Fall nicht zu genügen.

    Um das eintretende Licht zu reduzieren bleibt m. W. nur noch die Möglickeit einen ND Filter einzusetzen. Dass du einen variablen ND Filter hast ist jetzt schon mal von Vorteil.

    Ich gehe mal davon aus, dass deine GH5 im Vorschaumonitor das "Zebra" Muster anzeigen kann *), das kann ja schon meine TM900. Es ist ein Hilfsmittel um Überbelichtungen zu erkennen. Auf hellen Flächen darf das Zebramuster gerade nicht mehr sichtbar sein, sonst ist es zu hell.

    Also Shutter und Blende fix und die Belichtung mit dem variablen ND Filter regulieren. Wenn das nicht ausreicht muss halt die Belichtungszrit angepasst werden (bei vorgegebener Tiefenschärfe)

    Schreib' mal, was du für einen Filter hast (Hersteller & Einstellbereich) 

    *) Nachtrag: Die GH5 hat die Möglichkeit des Zebramusters (Bedienungsanleitung S230) Du kannst bei der GH5 sogar einstellen, ab welcher Helligkeit das Zebramuster erscheinen soll Cool

  •  01-18-2020, 4:31 794113 in reply to 794109

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Hallo Steffen,

    gib mal in YouTube „Filmen mit ND Filter“ ein!

    Ich lasse die „Vollautomatik“ drin und schalte bei Bedarf den ND Filter hinzu, damit die Kamera die Blende entsprechend verändert.

  •  01-18-2020, 5:04 794115 in reply to 794113

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Kurt,

    die Blende will Steffen ja gerade nicht verändern, da er damit den Bereich der Schhärfentiefe einstellt.

    Vollautomatik kann ich nur empfehlen, wenn du keine Zeit hast die Kamera manuell einzustellen und keinen Wert auf gelungene Belichtung und Schärfentiefe legst.

  •  01-18-2020, 5:52 794117 in reply to 794115

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    super, gleich mehrere Stellungsnahmen Yes

    Ich habe einen  Haida Ultra Slim NanoPro Variabler ND Filter - Dark ( 8x -400x)

    gekauft.

    Hier meine eigenen Überlegungen zum Thema:

     - Filmen mit ND-Filter und GH-5:

    * CAM mit manuellem Modus + manueller Belichtung
    * CAM mit 180 Grad Regel eingestellt (= 1/50sec.)
    * CAM Blende so wählen, dass gewünschte Schärfentiefe erreicht wird.

    * ND-Filter auf NULL stellen (keine Wirkung)
    * ISO manuell (kleinere Werte ergeben bessere Qualität. Innenräume erfordern hohe Werte).

    * Belichtungsausgleichtaste drücken damit die Belichtungswaage angezeigt wird
    * jetzt ND-Filter hochdrehen bis die Belichtungswaage +- 0 anzeigt !!!

    Die Focus Automatik kann hoffentlich bestehen bleiben.

     

    @Ingolf: Wäre jetzt interessant ob das Zebra Muster oder die Belichtungswaage das Mittel der Wahl ist. Ich vermute mal die Waage, weil man mit der +-0 Wahl sowas wie die Standardbelichtung einstellt (wenn ich mich richtig erinnere !?)

    In der Tat, mit ISO kommt man hier nicht weiter. Am besten ich stelle hier ISO 400 ein für geringes Rauschen.

     

  •  01-18-2020, 9:12 794122 in reply to 794117

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Steffen schau hier: 

    https://youtu.be/lvz0jt_rfrQ

  •  01-19-2020, 3:08 794135 in reply to 794113

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Kürte:

    Hallo Steffen,

    gib mal in YouTube „Filmen mit ND Filter“ ein!

    Ich lasse die „Vollautomatik“ drin und schalte bei Bedarf den ND Filter hinzu, damit die Kamera die Blende entsprechend verändert.

    Hallo Kurt,

    Ich möchte wie angedeutet, die Vollautomatik aus mehreren Gründen verlassen.
    Vor allem möchte ich die 180 Grad Regel anwenden. Dabei wird der Shutter die halbe Zeit (180 von 360 Grad) geöffnet mit dem Ziel, dass sich bewegende Objekte fliessend, mit gewünschter Unschärfe dargestellt werden.
    Da ich mit 25 fps aufnehme, ist hier die Belichtungszeit auf 1/50 s einzustellen. Wenn es sehr hell war, hatte meine Vollautomatik ja sehr geringe Belichtungszeiten gewählt. Diese führte zu scharfen aber unnatürlichen Bildern.

    Danke auch für deinen Suchtipp. Hier wird was mich interessiert ganz schön erklärt.

  •  01-19-2020, 6:01 794144 in reply to 794135

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Hallo Zusammen

    Ich filme mit Dem Variablen Filter ND2-ND400. Diesen verwende ich auch zum Fotographieren. Kamera manuell einstellen. Zeit je nach Frames/s. Blende fest einstellen. Bei grosser Helligkeit Isowert so klein wie möglich. Schärfe manuell einstellen. Wenn der verlaufsfilter auf sehr dunkel ist kann die Kamera nicht mehr richtig fokussieren. Verlaufsfilter drehen bis das Bild die gewünschte Dynamik hat. Viel üben und probieren hilft am meisten.

    Vielfach arbeite ich auch mit einem Grau-Verlaufsfilter . Die eine hälfte ist hell, die andere dunkler. Der ist sehr geeignet bei Landschaftsaufnahmen, wenn die Landschaft im Schatten liegt und der Himmel hell ist. Wenn du dann die Belichtung auf die Landschaft stellst, ist der Himmel ausgebleicht. Wenn du auf den Himmel belichtest ist Landschaft zu dunkel.

    Mit dem Grau-Verlaufsfilter oben dunkel und unten hell, Landschaft belichten und der Himmel erhält eine natürliches aussehen und ist nicht mehr verwaschen.

    Gruss Roland 

  •  01-19-2020, 10:39 794147 in reply to 794144

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Ich filme seit ca. einem Jahr grundsätzlich mit ND-Filter in den manuellen Einstellungen bei der Videokamera als auch bei der DJI Mavic 2 Pro.

    An der Videokamera verwende ich einen variablen ND-Filter von "K&F Concept"  mit den Einstellmöglichkeiten
    von  ND2 - ND52.   

    Bei der DJI variable Filter von "Freewll" in der Stufung von ND2 - ND9.

    Beide bieten ausreichend Einstellmöglichkeiten um das Video bzw. Foto besser aussehen zu lassen.

    Die manuellen Einstellungen sind bei mir jeweils ISO 100, Shutter 1/50 (da 25 fps) und die Blende zwischen 2,8 und 5,6. Sollte die Blendeneinstellung nicht reichen, dann verschiebe ich den ISO-Wert etwas nach oben.

    Bei annähender Dunkelheit stelle ich bei beiden Geräten den Graufilter auf ND2 um gute Ergebnisse zu erzielen.

    Beim Fluggerät verwende ich bei starker Sonneneinstrahlung und gleichzeitiger leichter Bewölkung die sog. Verlaufsfilter. Da lässt sich der überstrahlte Himmel abdunkeln (die Wolkenkontur bzw. Struktur tritt da besser hervor) und die weiter unten liegende Landschaft bleibt weiterhin hell.


  •  01-19-2020, 11:58 794150 in reply to 794147

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Würde es nicht mehr Sinn machen, bei vorgegebener Belichtung und Blende die ISO automatisch einstellen zu lassen? Ansonsten muss man ja bei jeder beliebigen Szene manuell eingreifen. So würde ich nur bei einem überbelichteten Bild (weil die ISO schon an der unteren Grenze ist) noch den passenden Graufilter dazuschalten.
  •  01-20-2020, 3:18 794171 in reply to 794150

    AW: manuelles Filmen mit Graufilter - Anwendungserfahrung gesucht

    Snofru1:
    Würde es nicht mehr Sinn machen, bei vorgegebener Belichtung und Blende die ISO automatisch einstellen zu lassen? Ansonsten muss man ja bei jeder beliebigen Szene manuell eingreifen. So würde ich nur bei einem überbelichteten Bild (weil die ISO schon an der unteren Grenze ist) noch den passenden Graufilter dazuschalten.

    Kann ich aufgrund fehlender Erfahrung nicht wirklich beantworten.

    Aber ich denke mal, dass mir die Zeit fehlt, um bei jedem neuen Clip den Graufilter an- oder abzuschrauben. Sind bei mir schon 2 Teile, weil ich  einen Step-up Ring brauche zwischen Linse und Filter. Ich denke, dass der variable Filter soviele Reserven hat (meiner 3- 8 Blendenstufen), dass ich die ISO fix lassen kann über längere Zeit. Wichtiger scheint mir zu sein, dass ich über die Belichtungswaage immer die ca. gleiche Helligkeit über alle Clips hinbekomme. Also weniger Nachbearbeitung !?

    Vielleicht sieht das auch jemand anders.

    Genau dafür hab' ich ja den Artikel geschrieben Wink

     

    Ich freu mich jetzt auf einen sonnigen Frühling !

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