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Der Canon HG10-Blog

Last post 05-24-2009, 14:06 by Minimal. 149 replies.
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  •  01-25-2008, 2:36 109025 in reply to 109006

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Mal wieder eine Frage:

    wie ist der Festplattenrecorder an den TV geschaltet.

    FBAS, RGB oder S-Video oder was auch immer.

     

     

  •  01-25-2008, 2:57 109030 in reply to 109025

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Uli22:

    Mal wieder eine Frage:

    wie ist der Festplattenrecorder an den TV geschaltet.

    FBAS, RGB oder S-Video oder was auch immer.

    Hallo Uli,

    frage nur!

    Er ist ganz einfach über Scart verbunden.

     

  •  01-25-2008, 3:32 109039 in reply to 109030

    AW: Der Canon HG10-Blog

    nun, über scart geht alles,.

    Aber auf welches Signal ist die Verbindung eingestellt.

    RGB sollte es schon sein, wenn Player und TV es können.

  •  01-25-2008, 3:47 109044 in reply to 109039

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Uli22:

    nun, über scart geht alles,.

    Aber auf welches Signal ist die Verbindung eingestellt.

    RGB sollte es schon sein, wenn Player und TV es können.

    So, da habe ich schon wieder was gelernt! Nach Studium der Bedienungsanleitungen ist mit klar, dass es RGB sein muss, der Festplattenrekorder sendet über Scart ausschließlich RGB.

    P.S.: Festplattenrekorder ist vielleicht etwas zu wenig gesagt. Das Activy Media Center 570 ist Sat-Receiver, Festplattenrekorder und DVD-Brenner in einem, zudem kann ich übers Hausnetzwerk auch Videodateien auf die Festplatte überspielen und mir dann am Fernseher ansehen. 

  •  01-25-2008, 10:45 109204 in reply to 109006

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Snofru1:

     .....Trotzdem hat der Kenko wieder an Wert für mich gewonnen, denn auch HD-Fernseher haben meines Wissens einen Overscan (vielleicht kann hier einer der mehr davon weiß seine Erfahrungen mitteilen).......

     Zumindest auf meinem Full-HD Fernseher gibt es keinen Overscan (gleiche Darstellung wie auf dem Monitor am PC nur mit noch mehr Details, da mein Monitor nur 1680x1050 kann). Alle 1920x1080 Pixel (Physikalische Auflösung des Panels) werden auch dargestellt.

    Auf HD-Raedy Fernsehern wird meines Wissens auch nichts abgeschnitten, sondern nur herrunterscaliert (oder, je nach Ausgangsmaterial, weniger hochscaliert).

    Mit anderen Worten, Du siehst den gleichen Bildausschnitt wie am PC LCD-Monitor.

  •  01-26-2008, 6:22 109490 in reply to 109204

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Danke für den Hinweis, Gerhard!

    Da muss man sich drauf einrichten. Komisch dass die HD-Kameras auf ihrem Monitor noch so viel Overscan verwenden, wenn HD-Fernseher dann doch keinen haben... 

  •  01-26-2008, 7:18 109504 in reply to 109490

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Das könnte mit der elektronischen Bildstabilisierung zusammenhängen.

    Dafür ist ja noch Bildmaterial um den sichtbaren Ausschnitt erforderlich.

    Eventuell will man aber auch nur erreichen, dass zumindest noch etwas gröbere Einzelheiten erkennbar sind. Die Auflösung der kleinen Panels ist halt deutlich geringer. Du hast ja jetzt ca. die 5fache Pixelanzahl gegenüber dem SD-Bild und der Unterschied zum SD-Bild soll doch auch sichtbar werden. Wink

  •  01-26-2008, 12:43 109607 in reply to 105299

    Re: AW: Der Canon HG10-Blog

    Gruß,

    vielleicht kann mir jemand helfen, bevor ich mich an Canon wende. Hab mir auch einen HG10 zugelegt, tolle Videoqualität, aber: bei meinen ersten Versuchsaufnahmen im Freien starkes Hintergrundrauschen. Bei meinen zweiten Aufnahmen in meinem (fast) geräuschlosen Arbeitszimmer das gleiche. Ist das so und muß ich hier nachvertonen (will ich nicht, möchte einfach das gedrehte Filmchen zunächst als Anfänger so belassen) oder gibt es einen Trick diese Geräuschkulisse zu minimieren oder den camcorder zu canon schicken?

    Scheint mir auch nicht alleine so zu gehen (siehe Kundenrezensionen zu HG 10 bei Amazon).

    danke für eine helfende Antwort

    gerolf

    PS: würde das externe Mikro DM-50 hier helfen? wenn ja gibt es dazu eine kostengünstigere Alternative?

    vielen Dank nochmals

  •  01-26-2008, 14:42 109643 in reply to 109607

    Der Canon HG10-Blog

    Hallo Gerolf,

    willkommen im Pinnacle-Studio-Forum!

    Ich kann Dein Problem mit starken Hintergrundgeräuschen nicht nachvollziehen. Wenn ich in extrem geräuscharmer Umgebung aufnehme, so kann ich ein leichtes Geräusch beim schnellen Zoomen hören. Solange ich das nicht tue, höre ich auch nichts. So wie Du das beschreibst ist das Geräusch bei Dir wirklich laut und störend, so etwas habe ich nicht. Vermutlich ist das wirklich ein Defekt an der Kamera. Ich bin mir auch sicher, dass so etwas bei den vielen Rezensionen, die ich gelesen habe, bemerkt und festgehalten worden wäre. 

  •  01-28-2008, 2:49 110186 in reply to 109643

    AW: Der Canon HG10-Blog

    12. Vergleich der Vorsatzlinsen

    Ich habe jetzt noch mal Testaufnahmen gemacht und alle vorhandenen Vorsatzlinsen getestet, nämlich das Kenko SGW-05Hi (0,5fach-Weitwinkel), das Raynox DCR-730 (0,7fach-Weitwinkel) und einen No-Name Tele-Konverter (1,5fach, 46 mm Gewinde).

    Kenko:

    ·        In Weitwinkel-Stellung unscharfe Ecken, Zentrum scharf (hier der Vergleich ohne Vorsatz).

    ·        Wird beim Einzoomen etwas besser, ab ca. 5fach Zoom wird aber das ganze Bild unschärfer, hat bei 10fach Zoom auch Farbverschiebungen (s. frühere Berichte).

    ·        Weitwinkel-Effekt ist maximal 0,63fach (aus Bildern ausgemessen) und nicht 0,5fach. Entspricht 28 mm bei KB.

    Raynox:

    ·        Absolut scharfes Bild auch in den Ecken, sowohl bei vollem Weitwinkel, wie bei vollem Tele (10x), also voll durchzoombar.

    ·        Hat leider kein Gewinde, um einen Filter oder eine Sonnenblende anzuschrauben.

    ·        Weitwinkel-Effekt ist nur 0,81fach und nicht 0,7fach (hier im Internet wird auch 0,75fach genannt). Entspricht 36 mm bei KB.

    Tele-Konverter:

    ·        Bei Weitwinkeleinstellung starke Abschattungen außen bis 2,6fach Zoom („Tunnelblick“).

    ·        Bei vollem Tele unscharf in den Ecken (hier der Vergleich ohne Vorsatz).

    ·        Tele-Effekt ist nur 1,3fach und nicht 1,5fach. Entspricht 570 mm bei KB.

    Fazit:

    Auffällig ist, dass sowohl der Weitwinkel- wie der Tele-Effekt bei allen getesteten Vorsätzen deutlich kleiner als angegeben ausfällt. Liegt das an der Optik der HG10?

    Das Raynox kann wirklich überzeugen durch beste Bildqualität und vollem Zoom und wird damit in Zukunft durchaus auch länger an der Kamera bleiben. Nur die relativ geringe Vergrößerung des Bildausschnitts enttäuscht. Hier kann das Kenko zwar einiges mehr bieten (wäre für mich völlig ausreichend), doch bleibt der Einsatz wegen der unscharfen Ecken und der eingeschränkten Zoom-Möglichkeiten auf Spezialsituationen begrenzt (war z.B. kürzlich bei Feierlichkeiten auf engem Raum die einzige Möglichkeit, die ganze Gästeschar ins Bild zu bekommen). Der billige Tele-Konverter von eBay konnte nicht überzeugen. Unscharfer Randbereich und nur geringer Effekt verhindern, dass es in die Kameratasche wandern wird. Wenn man für den gleichen Bildausschnitt den digitalen Zoom ohne Konverter bemüht, so ist das Bild insgesamt deutlich besser.

  •  01-29-2008, 2:32 110755 in reply to 110186

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hi Snofru,

    nun habe ich auch mal eine Frage zu dem Thema HG10.

    Die HG10 ist ja bekanntlich eine Festplattencam. Wie überträgst Du das Videomaterial auf Deinen PC bzw. wie einfach ist dann die Bearbeitung unter S11?

    Warum ich solch komische Frage stelle, ich hatte mir vor ca. 1 Jahr eine Festplatten-Cam von JVC gekauft und ein wenig experimentiert. Das Videomaterial hatte ich dann per USB auf den PC übertragen, was natürlich wesentlich schneller ging, als die Übertragung von einer MiniDV. Das Problem tat sich dann aber bei der Bearbeitung in S11 auf. Es wurden nämlich für jeden Clip ein Unterordner angelegt, sodaß die Bearbeitung durch S11 absolut unübersichtlich wurde. Da ich ein "Vielfilmer" bin, wenn ich zB. im Urlaub bin, war diese Variante von Cam für mich völlig uninteressant geworden. Also hab ich die Cam wieder zurückgeschickt und mir die HV10 geholt.

    Hatte zu diesem Thema auch im alten Forum gepostet.

    Übrigens, schön, dass Du diesen Erfahrungs-Bericht aufgemacht hast, find ich interessant. Mach weiter so Wink, danke.

  •  01-29-2008, 3:10 110768 in reply to 110755

    AW: Der Canon HG10-Blog

    chris19740_7:

    Hi Snofru,

    nun habe ich auch mal eine Frage zu dem Thema HG10.

    Die HG10 ist ja bekanntlich eine Festplattencam. Wie überträgst Du das Videomaterial auf Deinen PC bzw. wie einfach ist dann die Bearbeitung unter S11?

    Warum ich solch komische Frage stelle, ich hatte mir vor ca. 1 Jahr eine Festplatten-Cam von JVC gekauft und ein wenig experimentiert. Das Videomaterial hatte ich dann per USB auf den PC übertragen, was natürlich wesentlich schneller ging, als die Übertragung von einer MiniDV. Das Problem tat sich dann aber bei der Bearbeitung in S11 auf. Es wurden nämlich für jeden Clip ein Unterordner angelegt, sodaß die Bearbeitung durch S11 absolut unübersichtlich wurde. Da ich ein "Vielfilmer" bin, wenn ich zB. im Urlaub bin, war diese Variante von Cam für mich völlig uninteressant geworden. Also hab ich die Cam wieder zurückgeschickt und mir die HV10 geholt.

    Hatte zu diesem Thema auch im alten Forum gepostet.

    Übrigens, schön, dass Du diesen Erfahrungs-Bericht aufgemacht hast, find ich interessant. Mach weiter so Wink, danke.

    Hallo Chris,

    danke für Dein Interesse!

    Auch bei der HG10 werden die Daten per USB übertragen. Bei mir dauert der Transfer von 60 min Film weniger als 6 min. Man kann die Daten einfach per Windows-Explorer kopieren, dann sind alle Daten in einem Verzeichnis und sind einfach durchnummeriert (00000.mts usw.). Gleiches erledigt alternativ auch eine mitgelieferte Backup-Software. Etwas komfortabler geht es mit dem mitgelieferten Software-Paket. Dieses startet automatisch bei Anschluss der Kamera. Man wählt die Dateien aus (mit Vorschaubild), die man kopieren möchte und es geht los. Die Daten sind dann in .m2ts umbenannt und tragen die Aufnahmezeit in ihrem Namen (z.B. 20080126165848.M2TS). Sie werden automatisch in einem Ordner pro Aufnahmetag zusammengefasst. Insgesamt finde ich die letzte Variante sehr praktisch und übersichtlich.

    In Studio hat man dann auch die Aufnahmen von einem Tag auf einer Seite und man kann sie gleichzeitig in ein Projekt ziehen. Man könnte einzelne Dateien nochmal doppelklicken und eine Szenenerkennung durchführen, aber das macht ja nicht wirklich Sinn.

  •  01-29-2008, 3:34 110773 in reply to 110768

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Danke Snofru für Deinen ausführlichen Bericht. Das hört sich ja wirklich einfacher an, als ich es noch in Erinnerung von der JVC hatte. Werd bei der nächsten Anschaffung einer Cam. (z.B. als Zweit-Cam für das filmen aus verscheidenen Perspektiven zur gleichen Zeit) diesmal eine Festplatten-Cam in Erwägung ziehen. Nicht zuletzt aufgrund der exelenten Testberichte deinerseits.
  •  01-29-2008, 6:35 110841 in reply to 110773

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Die Handhabung der Dateien ist wirklich extrem simpel. Der Umgang dann in Studio erfordert aber schon mehr Geduld als z.B. mit DV-AVI. Es dauert schon mal ein paar Sekunden bis man z.B. mehrere Dateien auswählen kann, zumindest bei meiner Hardware, und die ist ja nicht ganz schlecht.
  •  02-01-2008, 2:46 112441 in reply to 110841

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Akkulaufzeiten

    Mit der Kamera wurde ein Akku vom Typ BP-2L13 mitgeliefert. Geladen wird er in der Kamera, ein separates Ladegerät wurde nicht mitgeliefert. Zum Glück besitze ich aber noch ein Canon-Ladegerät, dass bei meiner Powershot S60 dabei war, dass ebenso wie die Akkus der Fotoknipse mit der HG10 kompatibel ist.

    Der Akku wird hinten an der HG10 angesteckt, somit können unterschiedlich große Akkus verwendet werden. Es hilft, dass der Sucher ausziehbar ist, somit muss man sich am Akku nicht die Nase platt drücken.

    Ich habe einige Akkus auf ihre Laufzeit getestet und verglichen. Außerdem wollte ich wissen, wie viel Strom die „Quick Start“-Funktion bzw. die Videoleuchte verbraucht und welcher Unterschied zwischen Monitor- und Sucherbetrieb besteht. Dabei habe ich die Kamera jeweils eingeschaltet und einen Film aufnehmen lassen, bis sie abgeschaltet hat. Hier die Daten:

    Typ

    Leistung (Angabe)

    Dicke

    Laufzeit Monitor

    Laufzeit Sucher

    Laufzeit QuickStart

    Laufzeit Videoleuchte

    Laufzeit Film abspielen

    Ladezeit Kamera

    Canon BP-2L13

    1200mAh

    2,5 cm

    109 min

     

     

     

     

    190 min

    Canon NB-2LH

    720mAh

    1,5 cm

    56 min

     

     

     

     

     

    MaxPower NB2L (eBay)

    2900mAh

    1,5 cm

    48 min

     

    88 min

     

     

    90 min

    MaxCell NB2L (eBay)

    1700mAh

    1,5 cm

    50 min

    56 min

     

    40 min

    62 min

     

    Ioncell-plus BP-2L12 (eBay)

    k.A.

    3,1 cm

    82 min

     

     

     

     

     

     

    Angaben in der Bedienungsanleitung: Maximale Aufnahmezeit:

    ·        NB2LH: 65 min  (Sucher oder LCD)

    ·        BP2L13: 110 min Sucher, 105 min LCD

    Fazit:

    ·        Die Akkus von eBay sind schwächer als die von Canon, aber aufgrund ihres günstigen Preises durchaus in Ordnung. Die Leistungsangaben sind ein Witz.

    ·        Durch Verwendung des Suchers kann man die Betriebszeit um max. 10% verlängern.

    ·        Während der Quickstart-Funktion (eine Art „Stand-By-Betrieb“) hält der Akku ca. doppelt so lange, wie bei einer Aufnahme (entspricht den Angaben im Handbuch).

    ·        Die Verwendung der Videoleuchte verkürzt die Aufnahmezeit um ca. 20%.

    ·        Die Ladezeit eines Akkus (beim Laden in der Kamera) ist ca. doppelt so lange wie die Aufnahmezeit.

  •  02-12-2008, 6:31 118660 in reply to 112441

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hier (in englisch) wird auf eine russische Seite verwiesen, die das Nebengeräuschverhalten der HG10 mit der Sony HDR-SR7E vergleicht. Dabei kam heraus, dass die HG10 im Standby-Betrieb etwas lauter, aber bei Aufnahme bzw. Abspielen leiser als die Sony ist.

    Mit den angegebenen Diagrammen bzw. dB-Werten kann ich als Nicht-Experte wenig anfangen. Wie laut ist -41 dB?

  •  02-12-2008, 7:03 118683 in reply to 118660

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hier ist eine sehr interessante Diskussion über das Speichern von Daten von einem Festplattencamcorder auf eine mobile Festplatte. Anscheinend gibt es Geräte, die zwischen Kamera und Festplatte geschaltet, dies ermöglichen (Vivanco USB OTG Copy Bridge, bei eBay für gut 10 EUR incl. Versand). Das klingt ja sehr interessant, wenn man unterwegs seine Aufnahmen sichern möchte. Kommt jetzt vor meinem Urlaub sicher zu spät, werde ich mir aber später mal ansehen.

    Nachtrag: Wäre genial, wenn das auch mit dem iPod ginge. Habe den sowieso immer dabei und 40 GB freien Platz habe ich da locker noch drauf.

  •  02-12-2008, 9:09 118748 in reply to 118683

    AW: Der Canon HG10-Blog

     

     

    Snofru1:

    Hier ist eine sehr interessante Diskussion über das Speichern von Daten von einem Festplattencamcorder auf eine mobile Festplatte. Anscheinend gibt es Geräte, die zwischen Kamera und Festplatte geschaltet, dies ermöglichen (Vivanco USB OTG Copy Bridge, bei eBay für gut 10 EUR incl. Versand). Das klingt ja sehr interessant, wenn man unterwegs seine Aufnahmen sichern möchte. Kommt jetzt vor meinem Urlaub sicher zu spät, werde ich mir aber später mal ansehen.

    Nachtrag: Wäre genial, wenn das auch mit dem iPod ginge. Habe den sowieso immer dabei und 40 GB freien Platz habe ich da locker noch drauf.

    Schade das es schon kurz vor Eurer Reise ist.Wink Das wäre bestimmt eine Möglichkeit zur Datensicherung

    Damit wäre die Überlegung zum Kauf einer Festplattenkamera doch sehr erleichtert. Du bleibst ja dran und da hören wir von Dir ob es auch so richtig Funktionsfähig ist

  •  02-13-2008, 9:19 119411 in reply to 118748

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Habe mich noch etwas schlauer gemacht:

    Es gibt wohl auch externe Festplatten, die direkt von einem anderen USB-Gerät, also wohl auch von der HG10 die Daten auslesen können. Stichwort ist hier USB OTG (on-the-go), bei eBay gibt es solche Festplatten z.B. 160 GB für ca. 135EUR. Das dürfte allerdings nicht für alle Festplattencamcorder gelten, es gibt wohl welche, die nur mit spezieller Software ausgelesen werden können.

    Und der iPod (meiner hat 80 GB) müßte auch als Datenspeicher verwendbar sein (zusammen mit einer "OTG copy bridge"), das werde ich mir später mal ansehen.

    Mit so einer Copy Bridge müßte es sogar möglich sein, Daten auf einen USB-Stick oder eine SD-Speicherkarte mit USB-Lesegerät zu kopieren. Das wird vor allem dann interessant, wenn die Preise für solche Speicher weiter sinken. Allerdings werden wohl nur FAT16 oder FAT32-formatierte Medien unterstützt.

  •  03-11-2008, 11:02 135561 in reply to 119411

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Der Oman-Urlaub war der erste Härtetest für meine HG10 und sie hat ihn mit Bravour bestanden. Hier einige Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe:

    ·         Verschleiß: Trotz intensivem Einsatz sieht die Plastikhülle der HG10 noch weitgehend wie neu aus. Nur die Beschichtung des Zoom-Hebels hat leichte Kratzer, die ist wohl nicht so beständig. Nicht wirklich ein Problem.

    ·         Display vs. Sucher: Der Monitor ist wirklich ausgezeichnet und auch bei Sonnenlicht gut zu gebrauchen. Den Sucher habe ich wirklich nur bei tiefstehender Sonne unmittelbar von hinten verwendet, weniger als 5% der Aufnahmen. Mit der alten Kamera habe ich fast ausschließlich mit dem Sucher gearbeitet. Die Möglichkeit, das Display per Knopfdruck aufzuhellen habe ich auch einige male genutzt.

    ·         Quickstart: Die Kamera braucht wirklich lange, um betriebsbereit zu sein (s. weiter unten). Wenn man weiß, dass man bald wieder eine Aufnahme machen möchte, so ist die Funktion sehr sinnvoll. Habe sie fast täglich genutzt und auf 30 Minuten eingestellt (d.h. wenn die Kamera 30 min lang auf QuickStart gestellt ist, schaltet sie sich völlig aus). Nachteil: Recht hoher Stromverbrauch (50% von normal eingeschaltet).

    ·         Akkus: Ich habe über 16 Tage knapp 4 Stunden Film aufgenommen. Pro Tag wurde im Schnitt etwas über einem kleinen Akku leer, bzw. etwas weniger als ein großer (wie z.B. der mitgelieferte). Wir waren 3 volle Tage ohne Strom, von meinen 6 Akkus waren 3 danach noch voll (2 große, ein kleiner).

    ·         Festplattennutzung: Wie gesagt, waren zum Ende des Urlaubs ca. 4 Stunden von 5,5 möglichen aufgenommen. Allerdings habe ich schon während des Urlaubs einige Aufnahmen wieder gelöscht, was sehr praktisch ist, und lag dann bei ca. 3,5 h. Hätte ich das bis zuletzt konsequent gemacht, wäre ich sicher unter 3 Stunden gelandet. Da ich nicht an Filmmaterial gespart habe und es auch viel zu sehen gab, würde ich für mich sagen, dass ich ca. 4 Wochen problemlos mit der Festplatte auskommen könnte. Aufgenommen habe ich natürlich nur in höchster Qualität. Wenn die Platte sich langsam füllt, dauert das Löschen einer Aufnahme übrigens ganz schön (5-10 Sekunden).

    ·         Weitwinkelvorsatz: Das Kenko hatte ich zwar dabei aber nie verwendet, da das Aufschrauben incl. Adapterring doch recht zeitaufwändig ist. Wirklich sinnvoll wäre es mit dem größeren Weitwinkeleffekt ca. 2 mal gewesen (z.B. beim sog. „Grand Canyon des Oman“, der ist wirklich schwierig aufs Bild zu bannen. Das Raynox DCR 730 war hingegen nahezu im Dauereinsatz, ich setzte es bei ca. 99% der Aufnahmen ein. Die Bildqualität damit war wirklich einwandfrei und da es voll durchzoombar ist, blieb es praktisch immer aufgeschraubt. Bei vollem Weitwinkel werden vertikale Linien aber schon etwas verzerrt (gekrümmt). Hier gleich der Hauptnachteil des Raynox: Die Schutzkappe hält ganz schlecht, vor allem bei heißen Temperaturen. 3 mal habe ich die äußere Kappe verloren und dann doch im Staub wiedergefunden. Da muss noch eine Lösung her, denn die Kappe ist ja bei aufgeschraubtem Vorsatz der vordere Objektivschutz. Die andere Kappe von der Rückseite des Raynox ging mir schon am ersten Reisetag verlustig – sehr ärgerlich, denn einen handelsüblichen Ersatz gibt es leider nicht. Insgesamt war das Raynox 730 aber ein voller Erfolg: Störungen durch Gegen- oder Streulicht halten sich in Grenzen, der schnelle Autofokus wird dadurch nicht gestört (wie bei größeren Vorsätzen). Der äußerst traurige Weitwinkel der HG10 ohne Vorsatz (43,6 mm) ist im Praxiseinsatz aber völlig unzureichend.

    ·         Zoomfunktion: Der Zoomhebel ist im Vergleich zu manch alternativer Kamera wirklich ein Traum – nicht zu feinfühlig und sehr gut dosiert zu kontrollieren. Am Anfang habe ich die Zoomgeschwindigkeit auf Stufe 2 festgelegt, aber das war mir dann für einige Aufnahmen doch zu schnell. Ich habe auf manuelle Regelung umgestellt und blieb dabei. Mit diesem Zoomhebel ist eine konstante Zoomgeschwindigkeit wirklich ein Kinderspiel.

    ·         Schwenks und Verwacklungsschutz: Wie schon zuvor herausgefunden hat der OIS (Stabilisator) keinen negativen Effekt auf Schwenks, auch nicht auf dem Stativ. Man kann ihn getrost immer an lassen.

    ·         Fotofunktion: Habe ich nur vereinzelt ausprobiert, da ich ja auch noch die Fotoausrüstung dabei hatte. Die Bilder haben aber eine sehr gute Qualität (3 Megapixel).

    ·         Innenaufnahmen/Schwachlicht: Die Kamera tendiert dazu bei geringem Licht die Aufnahme zu sehr elektronisch aufzuhellen, was zu Bildrauschen führt. Ich habe tatsächlich einige male manuell die Belichtung um einige Punkte reduziert, was zum Glück sehr einfach einzustellen ist. Der erste Eindruck dieser Aufnahmen ist einwandfrei.

    ·         Weißabgleich: Die Automatik (AWB) liefert leider oft suboptimale Ergebnisse. 90% der Aufnahmen habe ich mit der Tageslicht-Einstellung gemacht, die Farben sind da sehr natürlich. Schatten, wolkig oder Kunstlicht erfüllten ihrer Bezeichnung entsprechend ihren Zweck.

    ·         Nachtaufnahme: Wir beobachteten Nachts am Strand Meeresschildkröten: Einzige Beleuchtung war der halbvolle Mond und eine (relativ schwache) Taschenlampe. Die Videoleuchte der Kamera durfte ich nicht einsetzen. Die „Nacht“-Einstellung der Kamera kann man getrost vergessen, die Aufnahmen verwischen extrem, das macht bestenfalls mit Stativ und statischen Objekten Sinn. Trotzdem bin ich überrascht, dass die Aufnahmen mit Normaleinstellungen recht ordentlich geworden sind. Der Mondschein reichte nicht, aber mit Taschenlampe war die Schildkröte gut zu erkennen.

    ·         Sonstige Bildeffekte: Habe ich nicht verwendet.

    ·         Fernbedienung: Habe ich einmal bei einer Zoomfahrt auf Stativ verwendet. Sie ist sehr klein und handlich und das Ganze funktioniert. Im Normalfall war es mir aber doch zu kompliziert und zeitaufwändig nach der Fernbedienung zu suchen.

  •  03-11-2008, 13:20 135618 in reply to 135561

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Erst mal recht herzlichen Dank für Deine echt genaue und umfangreiche Ausführung zum Härtetest der HV10.

    Deine Erfahrungen kann ich (mit wenigen Ausnahmen, da Festplattencam) für meine HV10 nur bestätigen. Hier spiegelt sich sicherlich die "Verwandtschaft" der Cams wieder. Deine Erfahrungen mit dem Weitwinkel finde ich sehr interessant, da ich mich eh mit dem Gedanken getragen hab, hier etwas zu verändern. Meine Aufnahmen in Kuba haben an einigen Stellen gezeigt, dass hier für mich Handlungsbedarf besteht.

    Also danke nochmals... 

     

  •  03-11-2008, 14:11 135670 in reply to 135618

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Chris,

    zum Thema Weitwinkelvorsatz können wir uns gerne nochmal detaillierter unterhalten. Bevor ich mich entschieden habe, las ich viel und lange in diversen Internetforen (z.B. hv20.com) und bin eigentlich einigermaßen auf dem Stand des Wissens (betreffend Canon HV10, HV20 und HG10)...

  •  03-12-2008, 6:32 135982 in reply to 135670

    AW: Der Canon HG10-Blog

     

    Hallo Snofru1,

    jetzt habe ich mir nochmals in aller Ruhe Deinen Bericht über Deine Kamera im Einsatz durchgelesen.

    Da ich selbst ja meistens mit Sucher aufnehme, Display ist nichtimmer gut zu sehen bei meiner Sony, finde ich die  Helligkeitseinstellung bei der Canon sehr gut. Frage: Ist der Bildstabilisator so gut das es kein verwackeln bei Aufnahme mit dem Display gibt, ich hatte mit Sucheraufnahmen da immer weniger Auswirkungen.

    Die Quickstarteinrichtung ist gut aber sie btaucht viel Strom 50% ? Das wäre so als wenn ich meine Camera voll anhabe ohne aber zu Filmen, ich weiß aber nicht was für Stromverbrauch ich da habe.

    Wieviel Akku´s mit welcher Größe waren beider Canon dabei? Was  Hast Du für Deine anderen Akku´s gezahlt?

    Wenn ich mich erinnere hat Deine Camera 60 GB Festplattenspeicher, so wie Du schreibst besteht die Möglichkeit des Löschens von Aufnahmen. Wie kannst Du da Löschen, nur größere Teile oder auch viele kleinere Teile des Filmes?

    Das waren so meine Fragen und Gedanken die mir beim Lesen Deines wirklich guten Artikels  hatte.

     

  •  03-12-2008, 9:14 136092 in reply to 135982

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Petz,

    vielen Dank für Dein Interesse, hier ein paar Antworten:

    • Der Stabilisator ist sehr gut, aber völlig verhindern kann er ein Zittern nicht. Ich sehe aber keinen großen Unterschied in der Verwacklungsgefahr zwischen Monitor- und Sucheraufnahmen, das liegt aber auch daran, dass man den Sucher nicht gut ans Auge drücken kann (dafür ist er zu klein).
    • Mit dem mitgelieferten Akku kann ich ca. 110 Minuten am Stück aufnehmen, d.h. im Quickstart-Modus hält der Akku ca. 4 Stunden. Allerdings schaltet sich die Kamera schon nach einer voreingestellten Zeit völlig aus (10, 20 oder 30 Minuten). Es macht natürlich nicht immer Sinn, die Kamera auf QuickStart zu lassen, aber ist immer noch besser, als die Kamera ganz anzulassen (da schaltet sie auch schon früher automatisch ab).
    • Zu den Akkus: Habe ich hier recht ausführlich beschrieben, es war nur einer bei der Kamera dabei. Was die nachgekauften Akkus kosteten weiß ich gar nicht mehr so genau, ich glaube so zwischen 8 und 15 Euro bei eBay.
    • Die HG 10 hat leider nur 40GB Festplattenspeicher. Man kann jede einzelne Aufnahme löschen, aber nicht einkürzen. Außerdem kann man die Aufnahmen eines kompletten Tages oder auch die komplette Festplatte in einem Aufwasch löschen.
  •  03-12-2008, 10:27 136137 in reply to 136092

    AW: Der Canon HG10-Blog

    Hallo Snofru1,

    danke für Deine ausführlichen Ausführungen. Das mit den Akku´s hatte ich übersehen, hab da nachgeschaut. Das man eine Aufnahme nicht einkürzen kann ist schade, ich nehm gern lieber mehr auf als zu wenig, auch wenn es nachher schwer fällt gewissen Aufnahmen wegzuschmeissen.

    Nochmals Danke für Deine Antworten.

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