So ich habe es nun geschafft, mein erstes
Projekt: Umwandlung MP4 (also MPEG-4 AVC/H.264) Filmmaterial (1920x1080 60 Halbbilder/Sek.) von der "Sanyo Xacti 2000 HD"
in ein DVD-Abbild (6000KBit/s) ca 90min. Die Projekt-Einstellung zum Schneiden wählte ich entsprechend des Eingangsmaterials.
Rechner: Dell Precision M6400, 4GBRam, 2,9GHz Doppel-CPU
Und es war ein Krampf:
Der Schnitt in S12 lief noch recht gut, auch wenn gelegentlich das Programm neu zu starten war, aber um nennenswerte Verluste von Arbeitsergebnissen kam ich drum rum.
Häßlich war, daß der Titel/Menü-Editor sich nicht skaliert und schon fast zu winzig ist.
Die Vorschau lief nach dem Hintergrund-Rendern recht flüssig, gelegentlich hatte S12 aber offensichtlich Probleme, den Ton oder das Bild zu finden...
Richtige Probleme gab es dann beim Erstellen des DVD-Abbildes: Stellenweise fehlte plötzlich der Ton. Verschiedene Versuche lieferten da verschiedene
Fehlstellen. Habe dann versucht, das Projekt als MPEG2 auszugeben, einige Tonfehlstellen traten immer noch auf.
Nächster Versuch war dann die Ausgabe ohne Bild, nur Ton, hier habe ich es im 2.Versuch dann geschafft,
eine fast fehlerfreie Ton-Spur (nur eine Tonspur) zu erreichen (Ob es daran lag, daß ich für diesen Versuche ein paar Übergänge an den Fehlstellen korrigiert bzw. eingefügt habe,
oder daran daß ich den CPU-Takt auf 75% reduziert habe, kann ich nicht sagen (*))
Jedenfalls habe ich die erzeugte Tonspur zurück in das Projekt gezogen, die Originalen-Töne bis auf die letzte Fehlstelle entfernt und dann das Abbild neu erzeugt -
scheint ok zu sein.
(*) Reduktion des Taktes deshalb, weil ich annahm, daß evt. die Platte nicht hinterher kommt, die Ton-Daten zu liefern - k.A. ob dem wirklich so ist, hier werd
ich wohl noch experimentieren müssen...
Ansonsten habe ich auch Mercalli verwendet:
Für mein Video-Material ist es unbedingt nötig, Top-Field-First Interlaced-Material auszuwählen (oder wie es auch immer genau heißt). Sonst funktioniert es nicht...
PS: Beitrag kann gerne verschoben werden.